12. – 16. April 2021: Hannover Messe digital

Das wissenschaftliche Projekt AdWiSE war als eines von sechs Exponaten auf dem virtuellen, multimedialen BMBF-Stand der Hannover Messe über die ganze Woche beteiligt.

Adwise auf der Hannover Messe 2021

Digitale Präsentationen, Demonstratoren und technologische Innovationen

Eröffnet wurde die Messe mit Grußworten der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des Präsidenten der Republik Indonesien (Gastland auf der Messe) Joko Widodo sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier.

Auch die digitale Ausgabe der Hannover Messe Industrie bot ein attraktives und informatives Programm unter anderem aus den Bereichen Industrie 4.0, Wertschöpfung im Wandel, Advanced Systems Engineering und Engineering ‚Made in Germany‘ mit Diskussionsformaten, Live Streams und Preisverleihungen.

Mit dem diesjährigen HERMES AWARD wurde die Firma Bosch Rexroth für ihren weltweit ersten elektrischen Aktuator zur Ansteuerung von Prozess-Ventilen unter Wasser ausgezeichnet, den „SVA R2“ (Subsea Valve Actuator). Diese international begehrte Auszeichnung wird jährlich unter allen Ausstellenden der HANNOVER MESSE für herausragende Produkte und Lösungen, die einen besonders hohen technologischen Innovationsgrad aufweisen, verliehen. Zum zweiten Mal wurde auch der HERMES Startup AWARD verliehen. Das junge Unternehmen core sensing für das Projekt „coreIN“ geehrt, einem Kraft- und Drehmomentsensor, der Daten direkt und drahtlos aus einem rotierenden Bauteil erfasst und überträgt. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister hob die Bedeutung des Preises hervor: „Die Forschung fragt nach den technologischen, gesellschaftlichen und organisatorischen Bedingungen, in denen die Wertschöpfung stattfindet, sucht Treiber von Innovationsprozessen und schafft die Basis für die Wirtschaftsleistung in Deutschland. Und genau hier setzen die Bewerber zum HERMES Award mit ihren Ideen an.“ Juryvorsitzender und Fraunhofer-Präsident Prof. Neugebauer betont darüber hinaus die Wichtigkeit von jungen Unternehmen: „Start-ups sind wesentliche Innovations-Katalysatoren. Sie zählen im internationalen Innovationssystem zu den effektivsten Wegen, frische Ideen und neueste Forschungsergebnisse in hoher Geschwindigkeit in die Anwendung zu übersetzen und auf den Markt zu bringen.“

Im Rahmen der „Night of Innovations“ diskutierte Dr. Michael Meister bei einem Podium mit Vertretern aus Industrie, Forschung und Politik zum Thema „Kreislaufwirtschaft – Von der Idee zur Umsetzung“.

Leaders‘ Dialogue

Beim regelmäßig im Rahmen der Hannover Messe stattfindenden Leaders´ Dialogue der Plattform Industrie 4.0 diskutierten Dr. Michael Meister mit Vertretern des BMWi und der deutschen Wirtschaft darüber, wie Deutschlands Rolle als Leitanbieter und -anwender von Industrie 4.0-Produkten und –Leistungen auch weiterhin sichergestellt werden kann.

An der multimedialen Ausstellung des Stands des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war unter anderem das Forschungsprojekt AdWiSE als eines von sechs Exponaten beteiligt. Zu entdecken gab es zahlreiche Demonstratoren wie das IoT-Experience Center Paderborn, das Future Work Lab und das ASE-Plugin Labor Stuttgart, den Digitalen Zwilling und die Smart Factory in Berlin, das Engineering-Lab am KIT sowie die Förderberatung des BMBF.

Auch die digitale Edition der Hannover Messe konnte die Innovationskraft der Unternehmen aus Maschinenbau, Elektrotechnik und IT abbilden und fachlichen Austausch sowie Netzwerken fördern. Zukünftig wird voraussichtlich ein hybrides Konzept das Beste aus virtueller und physischer Messewelt vereinen.

Mehr zum Forschungsprojekt AdWiSE

Zum Video „Advanced Systems Engineering einfach erklärt“

Registrierte Teilnehmende der Hannover Messe 2021 haben noch bis Juni die Möglichkeit, das Aussteller-Streaming „Wie stärken wir den Innovationsstandort Deutschland? Rolle des Engineerings in der Wertschöpfung“ anzusehen, an dem auch Frau Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker mitwirkte, Leiterin der Abteilung „Forschung für technologische Souveränität und Innovationen“ im BMBF.

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