Future WorkLab: Internationaler Open Lab Day am 16. April 2021

Erfahrungsaustausch zu Einsatz von KI und Vernetzung in der Produktionsarbeit 4.0

Expertinnen und Experten führen virtuell durch das Future Work Lab.

Expertinnen und Experten führen virtuell durch das Future Work Lab.

Valentina Klepikova, Fraunhofer IAO[KM(1] 

Die Projektpartner öffnen im Format einer Virtual Tour ihre Türen erstmals exklusiv für internationale Gäste.
Im Mittelpunkt des „International Open Lab Day“  am 16. April 2021 stehen die großen Herausforderungen, denen sich Industrieunternehmen durch die digitale Transformation stellen müssen. Für die Produktion der Zukunft liegt die größte Veränderung im Einsatz von autonomen Systemen zur Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, d. h. hin zu einer Produktionsarbeit, in der Menschen durch datenbasierte Analysen und intelligente Lösungsmuster in wertschöpfenden Tätigkeiten unterstützt werden und welchen Nutzen Künstliche Intelligenz (KI) hierbei stiftet.


Infos und Anmeldung
 

Das Future Work. Lab ist Deutschlands größter Standort, der die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Produktionsarbeit untersucht, unter anderem auch in Kooperation mit dem MIT. Auf etwa 1000 Quadratmetern Fläche bietet es einen ersten Eindruck von den Arbeitsplätzen der Industrie der Zukunft. Seit seiner Eröffnung im Februar 2017 waren weit über 13 000 Besucher*innen aus aller Welt zu Gast, die meisten davon im Rahmen der regelmäßig angebotenen »Open Lab Days«.

Einsatz von KI in der Produktion
Das automatisierte Erfassen von Optimierungspotenzialen einer Produktion, eine Schichtplanungs-Software zur intelligenten Personaleinsatzplanung, oder die AR­Unterstützung für Mitarbeitende in der Montage sind nur ein paar Beispiele, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz {KI) dazu beitragen kann, Produktionen resilient und flexibel aufzustellen. Die signifikanteste Veränderung auf dem Weg zur Industrie 4.0 liegt nun im zunehmenden Einsatz von autonomen Systemen. Das bedeutet, dass Produktionssysteme nicht mehr nur mit ihrer Umgebung vernetzt sind, sondern auch autonom, situationsadaptiv, selbstlernend und vorausschauend arbeiten und somit auf Basis der vorliegenden Daten selbstständig Fehler erkennen, analysieren und Lösungen ableiten können. Der Mensch ist hierbei der Dirigent der Prozesse; er kann durch eine anpassbare Arbeitsumgebung effizienter arbeiten und muss weniger starre Kontrollaufgaben übernehmen.

Im »Future Work Lab« Stuttgart werden mehr als 50 Demonstratoren präsentiert, die das gesamte Spektrum zukünftiger industrieller Arbeitsumgebungen abdecken. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie digitale Technologien die menschzentrierte Gestaltung von Produktionsarbeit erweitern. Es wird u.a. gezeigt, wie kognitive Assistenzsysteme in Betrieben mithilfe partizipativer Umsetzungsmethoden eingesetzt werden können und welche Potenziale sich daraus erschließen lassen. Das Format soll nun auch zum Aufbau internationaler Netzwerke dienen und den Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten fördern.




 

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu