Häufig gestellte Fragen

Bekanntmachung Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial vom 18. Dezember 2020

Brauche ich einen „Letter of Intent“ von den teilnehmenden Partnern?

Sog. „Letter of Intent“ sind für die Skizzeneinreichung nicht zwingend erforderlich. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die aufgeführten Unternehmen von der Einreichung wissen und Interesse an der Teilnahme haben. Sie haben aber technisch die Möglichkeit, solche Schreiben an Ihre Skizze im Anhang anzufügen.

Was wird zu den 10 Seiten der Skizze gezählt?

Die Begrenzung auf 10 Seiten bezieht sich nur auf den Fließtext der Skizze ohne Deckblatt und Inhaltsverzeichnis. In den Anhang kommen Literaturverzeichnis und weitere Anmerkungen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Gutachter nicht verpflichtet sind, mehr als zehn Seiten zu lesen.

Was wird unter den Projektrollen „Forschung“, „Befähigung“ und „Anwendung“ verstanden?

Projektpartner in der Rolle der „Forschung“ ordnen das Projekt in den wissenschaftlichen Kontext ein, entwickeln eine Forschungsfrage und begleiten den Projektverlauf mit ihrer fachlichen Expertise. Häufig übernehmen diese Rolle Hochschulen und sonstige Forschungseinrichtungen ohne kommerzielle Verwertungsabsicht.

Die Rolle „Befähigung“ trifft auf solche Partner zu, die eine Technologie oder Methode im Projekt für die Anwendungspartner bereitstellen und dabei ihr Produkt oder ihre Dienstleistung (weiter-)entwickeln. Klassischerweise handelt es sich hier um Unternehmen aus den verschiedenen Bereichen der Informationstechnik, Produktionssysteme und/oder Schulung u. v. m.

Kleine und mittlere Unternehmen, die die Technologien und Methoden bei sich umsetzen und die Lösungen im Austausch mit den Partnern weiterentwickeln, werden „Anwender“ genannt. Die Bekanntmachung ist dabei branchenoffen.

Können Kammern und Interessensverbände eingebunden werden?

Eine Förderung von Kammern und Interessenverbänden ist in dieser Maßnahme ausgeschlossen. Wenn Kooperationen bestehen, empfehlen wir, diese in der Skizze unter Punkt 5 „Möglichkeiten zur breiten Nutzung, Verwertung der Ergebnisse“ zu beschreiben.

Wie wird die Förderquote berechnet?

In der Bekanntmachung steht: „Die maximale Gesamtzuwendung für ein Verbundprojekt beträgt grundsätzlich 50 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten bzw. Ausgaben (zuzüglich gegebenenfalls gewährter Boni und der Projektpauschale für Hochschulen).“ (Unter 5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung)
Dazu ein Rechenbeispiel für ein Projekt mit drei Partnern.

Partner Gesamtkosten/ -ausgaben Förderung ohne Boni In Prozent Förderung mit Boni In Prozent

Partner 1 Universität/
Hochschule

100.000 € 100.000 € 100 % 120.000 € (+20 %)
120 %

Partner 2
Mittelständisches
Unternehmen (MSU)

200.000 € 75.000 € 37,5 % 75.000 € 37,5 %

Partner 2
KMU

200.000 € 75.000 € 37,5 % 95.000 € (+10 %)
47,5 %
Gesamt 500.000 € 50% 290.000 €

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
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