Projekte

Reboxpool

Logistikeffizienz durch rekonfigurierbare Sonderladungsträger (Reboxpool)

Programm: KMU-innovativ: Produktionsforschung
Bekanntmachung: KMU-innovativ (bis 2015)
Wettbewerb: 03. Runde, Stichtag 15.10.2008

Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuen modularen Baukastensystems für Sonderladungsträger und die Entwicklung eines Lebenszyklusmodells von Sonderladungsträgern, das zu einem Geschäftsmodell weiterentwickelt wird.

Projektdauer: 01.03.2009 − 30.06.2011

Projektkoordinator:
Prof. Achim Kampker
RWTH Aachen - Werkzeugmaschinenlabor (WZL)
Telefon: +49 241 80-27406
E-Mail: a.kampker@wzl.rwth-aachen.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Dipl.-Ing. Thomas Rosenbusch
Telefon: +49 721 608-25273
E-Mail: thomas.rosenbusch@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

1. Zusammenfassung
Ziel des geplanten Projektes ist die Entwicklung eines neuen modularen Baukastensystems für Sonderladungsträger und die Entwicklung eines Lebenszyklusmodells von Sonderladungsträgern, das zu einem Geschäftsmodell weiterentwickelt wird.
2. Projektziele
Zielsetzung des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines neuen, modularen Baukastensystems für Sonderladungsträger zur systematischen Entkopplung von kundenindividuellen und kundenunabhängigen Gestaltungseinflüssen. Um den vollständigen Nutzen eines modularen Sonderladungsträgersystems zu erschließen, wird in dem Vorhaben weiterhin ein Lebenszyklusmodell für Sonderladungsträger entwickelt, das ein Produktions- und Betreibermodell umfasst.
3. Vorgehensweise
Auf technologischer Seite werden die Ladungsträger- und Transportsystemhersteller R&S und Transpofix mit Unterstützung des WZL der RWTH Aachen ein modulares Ladungsträgerdesign entwerfen. Als Automobilzulieferer mit einer hohen Produktvarianz und kurzen Produktlebenszyklen bildet die ZenTec die Komplexität moderner Wertschöpfungsketten ab und bringt ihre Erfahrungen und Anforderungen an ein Ladungsträgersystem aus Anwendersicht in das Vorhaben ein. Die modulare Strukturierung eines Ladungsträgers stellt unterschiedlichste Anforderungen an seine Fertigung. Dies erfordert eine geeignete Wertschöpfungsverteilung der einzelnen Module, um sowohl Kosten- als auch Qualitätsziele zu erreichen.
Das LBBZ wird zu diesem Zweck in Zusammenarbeit mit dem WZL ein Produktionsmodell entwerfen, das die Anforderungen der Module an moderne Fertigungstechnologien abbildet und somit Make-or-Buy-Entscheidungen zum Aufbau einer Wertschöpfungskette unterstützt. Ein weiteres zentrales Ergebnis im Produktionsmodell ist die Entwicklung einer Methode zur automatisierten Überführung von Entwicklungsdaten in Prozessdaten (Arbeitsvorbereitung), um in Zukunft kundenindividuelle Module effizient zu produzieren. Die im Rahmen des Vorhabens in Zusammenarbeit mit R&S und Transpofix gefertigten modularen Sonderladungsträger werden prototypisch in einem Behälterkreislauf der ZenTec erprobt und validiert.
Das Betreibermodell für modulare Sonderladungsträger, welches vom WZL entwickelt wird, wird zum Geschäftsmodell ausgebaut und bildet die Basis für eine anzustrebende Ausgründung zur Vermarktung der Gesamtlösung. Die Geschäftsarchitektur gliedert sich in die Komponentenfertigung mit dem Fokus auf Skaleneffekten, die Weiterentwicklung und das Reengineering der modularen Ladungsträger sowie in Serviceeinheiten, die sowohl die Verwaltung als auch den Neu- und Umbau der Ladungsträger übernehmen. Der Komponenteneinkauf soll durch den Zusammenschluss mehrere Servicecenter zu einem Einkaufspool realisiert werden.
4. Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Die Projektergebnisse werden grundsätzlich auf zweifache Weise durch die beteiligten Industriepartner und das Forschungsinstitut verwertet. Damit wird zu einer Beseitigung vorhandener Theorie- und Umsetzungsdefizite beitragen: Zum einen werden die entwickelten technologischen Lösungen in Form von umsetzbaren Produkten direkt potenziellen Kunden angeboten, zum anderen wird auf Basis zielgerichteter Öffentlichkeitsarbeit (Messen, Publikationen, Tagungen) das Gesamtkonzept mit seinen einzelnen Bestandteilen breitenwirksam vermarktet.
Bereits zu einem frühen Projektzeitpunkt sind folgende Maßnahmen zur Verbreitung der Ergebnisse geplant:
Veröffentlichungen in mittelstandsnaher und wissenschaftlicher Literatur.
Außenraumdarstellung mit Hilfe von Seminaren und Tagungen und Nutzung der dort stattfindenden Kontaktgespräche und Workshops. Anlässlich Messen und Tagungen werden die Erkenntnisse einem breiten Interessentenkreis aus Industrie und Forschung vorgestellt und mit diesem diskutiert.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Celina Gabber und Solvig Grünitz

+49 (0)721 608-25281
zentralessekretariat@ptka.kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu