Projekte

WiWiEn

Wissensdomänen durch eine digitale Wissensplattform zur Entscheidungsunterstützung für die effektive und effiziente Erarbeitung von KI-basierten (Service)Geschäftsmodellen innovativ gestalten (WiWiEn)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial - 2020
Wettbewerb: Zukunft der Arbeit: Mittelstand - innovativ und sozial - Stichtag 02.03.2020

Kurzbeschreibung:
Ziel des Forschungsprojektes WiWiEn ist die Entwicklung einer Wis-sensplattform, die durch die Bereitstellung von Vorgehensweisen, Methoden und guten Bei-spielen im Kontext von KI-basierten Geschäftsmodellinnovationen Fach- und Führungskräften einen Zugang zu dem erforderlichen Wissen ermöglicht. Diese werden dadurch in die Lage versetzt, Ansatzpunkte für neue, KI-basierte (Service)Geschäftsmodelle zu identifizieren, diese auszugestalten und erfolgreich am Markt zu etablieren.

Projektdauer: 01.06.2021 − 31.05.2024

Projektkoordinator:
Detlef Hüttemann
CosmoCode GmbH
Telefon: +49 30 814504071
E-Mail: huettemann@cosmocode.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Dr. Albena Spangenberg
Telefon: +49 721 608-22943
E-Mail: albena.spangenberg@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Künstliche Intelligenz (KI) ist allgegenwärtig. Während im privaten Umfeld KI-Anwendungen, wie Sprachassistenten, fast schon zur Routine geworden sind, ist der deutsche Mittelstand zurückhaltend. Bestehende KI-Anwendungen fokussieren meist auf die Effizienzsteigerung – ein Beispiel dafür sind KI-basierte Übersetzungsdienste. KI bietet mittelständischen Unternehmen größere Potenziale durch Service- oder Produktinnovationen, indem vorhandene oder leicht zu erfassende Kunden- oder Prozessdaten in Verbindung mit Methoden der KI die Grundlage für die Entwicklung neuer Wertangebote bilden. Werden diese in entsprechende Ertragsmechaniken und Wertschöpfungsketten integriert, entstehen innovative, KI-basierte (Service)Geschäftsmodelle. Zur Realisierung solcher Geschäftsmodelle ist allerdings neben dem Domänenwissen – dem Wissen über die Funktionsweise der Branche, der Kundenwünsche und der etablierten Prozesse – vor allem Methodenwissen im Kontext von KI und Geschäftsmodellen erforderlich. Aufgrund der für die Unternehmensgrößenklasse typischen geringen Ressourcenausstattung verfügen die Unternehmen weder über Personal mit der Ex-pertise noch über die notwendigen Mittel zur Beschäftigung externer Experten.

Ziel
An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt WiWiEn an. Ziel ist die Entwicklung einer Wissensplattform, die durch die Bereitstellung von Vorgehensweisen, Methoden und guten Beispielen im Kontext von KI-basierten Geschäftsmodellinnovationen Fach- und Führungskräften einen Zugang zu dem erforderlichen Wissen ermöglicht. Diese werden dadurch in die Lage versetzt, Ansatzpunkte für neue, KI-basierte (Service)Geschäftsmodelle zu identifizieren, diese auszugestalten und erfolgreich am Markt zu etablieren.

Vorgehensweise
Hierfür erfolgt, ausgehend von einer initialen Anforderungsanalyse bei den Anwendungspartnern, die Konzeption der Wissensplattform. Die erforderlichen Wissensmodule werden identifiziert, strukturiert und aufbereitet sowie die Integration der Wissensmodule in die operativen Arbeitsprozesse der Anwender vorgedacht. Die Wissensplattform wird modellhaft realisiert. Eine agile Vorgehensweise unter Beteiligung potenzieller Nutzer stellt dabei eine hohe Umsetzbarkeit der Projektergebnisse sicher. Um die Wissensplattform zu erproben, unterstützt WIWIEN prototypisch die Implementierung zweier KI-basierter (Service)Geschäftsmodelle im deutschen produzierenden Mittelstand.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Die Projektergebnisse werden in Form eines Unterstützungssystems zur Gestaltung KI-basierter (Service)Geschäftsmodelle in KMU im produzierenden Bereich mit Methoden des Wissensmanagements aufbereitet. Mit der Wissensplattform soll die Entstehung einer Wissensallianz initiiert, die Entwicklung organisationsübergreifender Plattform-Ressourcen gefördert und eine breite Gemeinschaft für die Entwicklung von KI-basierten Produkten und Dienst-leistungen adressiert werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Celina Gabber und Solvig Grünitz

+49 (0)721 608-25281
zentralessekretariat@ptka.kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu