Projekte

ViSAAR

Virtuelle Arbeitsgestaltung & Technologien für Innovationen im Strukturwandel (ViSAAR)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen
Wettbewerb: REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Kurzbeschreibung:
Das Forschungsprojekts ViSAAR will, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in strukturschwachen Regionen durch innovative organisatorische und digitale Lösungen im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens zukunftsfähig aufzustellen. Dieses Handlungsfeld ist für viele Unternehmen und Beschäftigte von strategischen Bedeutung.
Informationen zu REGION.innovativ: https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/region-innovativ/region-innovativ_node.html

www:
https://visaar.de/

Projektdauer: 01.05.2021 − 30.04.2024

Projektkoordinator:
Dr. Volker Hielscher
Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (ISO)
Telefon: +49 681 95424-14
E-Mail: hielscher@iso-institut.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Dipl.-Pol. Anika Hügle
Telefon: +49 721 608-25958
E-Mail: anika.huegle@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemlage
Manche Regionen, wie etwa das Saarland, sind vom Strukturwandel sowie vom demografischen Wandel besonders stark betroffen. Die Leistungs-, Anpassungs- und Innovationsfähigkeit gerade in industriellen und produktionsnahen Betrieben ist dabei eng verbunden mit der wirtschaftlichen Prosperität und der Attraktivität der Region als Wirtschaftsstandort und Lebensumfeld. Wie können daher durch innovative Arbeitsgestaltung Impulse für die Zukunftsfähigkeit industrieller Unternehmen sowie für das regionale Umfeld gewonnen werden? Welche Rolle können digitale Technologien für eine solche Strategie spielen? Mit Blick auf die Digitalisierung geht es darum, “humanzentrierte” Ansätze gegenüber rein “technikzentrierten” Szenarien zu unterstützen und zugleich Impulse für einen regionalen Strukturwandel freizusetzen.

Ziel
Ziel des Forschungsprojekts ViSAAR ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in strukturschwachen Regionen durch innovative organisatorische und digitale Lösungen im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens zukunftsfähig aufzustellen. Auch jenseits der Corona-Krise ist dieses Handlungsfeld für viele Unternehmen und Beschäftigte von einer strategischen Bedeutung.

Vorgehensweise
Als Handlungsfelder stehen dabei virtuelle Führung, virtuelle Kollaboration, virtuelle Mobilität, virtuelle Produktion und virtuelles Coaching im Vordergrund. Dabei wird auf das Feld der produktionsnahen Unternehmen fokussiert, welche im Vergleich zu Dienstleistungsanbietern einer höheren und bisher ungelösten Komplexität in der Virtualisierung unterliegen. Mit den Unternehmen werden Modelle Guter Praxis entwickelt, erprobt und in einen Regelbetrieb überführt. Die Umsetzung im Betrieb erfolgt in vier Phasen: Von der Bestandsaufnahme zur Konzeption bis hin zur prototypischen Erprobung, bevor in der Bilanzierung was vorgenommen wird. Innerhalb der Region ist der Projektverbund mit den Unternehmenspartnern der Nukleus für ein Innovationsnetzwerk, das einen Erfahrungsaustausch zur Projektumsetzung, zu Virtualisierungsstrategien sowie zur Transformation der Arbeit realisiert.

Ergebnis und Anwendungspotenzial
Zielgruppen der Ergebnisverwertung sind Unternehmen aus der Region sowie Akteure und Multiplikatoren in Verbänden. Als Ergebnis entstehen betriebliche Leuchtturmprojekte, welche über ein Transferkonzept als Innovationsfeld in der Region verankert werden. Die Erkenntnisse zur Virtualisierung werden u. a. über Transferveranstaltungen, ein Handbuch zur virtuellen industriellen Arbeitsgestaltung, Publikationen sowie über Branchenverbände in eine regionale und überregionale wissenschaftliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verwertung gebracht.

Publikationen

Remote Arbeiten – keine Zukunftsvision. ViSAAR startet Forschung zur virtuellen Arbeitsgestaltung
Autor: SR Saarländischer Rundfunk
Erscheinungsjahr: 2021
Beschreibung: Home-Office in der Produktion? Maschinenwartung – mithilfe eines digitalen Zwillings ist das möglich. Chancen, Herausforderungen und Grenzen virtueller Arbeitsgestaltung erforscht das Projekt ViSAAR. Es setzt auf die strategische Bedeutung der Digitalisierung in der Arbeitsgestaltung, um industrielle Unternehmen sowie das regionale Umfeld zukunftsfähig zu gestalten und so Geschäftsmodelle besonders für die Zukunft strukturschwacher Regionen zu entwickeln. Dazu gehört beispielsweise die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden und die Gewinnung innovativer organisatorischer und digitaler Lösungen im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens. Ziel sind die Entwicklung und das Entstehen betrieblicher Leuchtturmprojekte sowie die Bündelung und Verbreitung der Erkenntnisse zur virtuellen industriellen Arbeitsgestaltung in Publikationen und über Transferveranstaltungen. In einem Beitrag der Sendung „aktueller bericht“ im Saarländischen Rundfunk, gibt das Projekt ViSAAR interessante Einblicke. Das Verbundprojekt ViSAAR ist Bestandteil des Förderschwerpunkts „REGION.innovativ – Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen“ des BMBF.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Celina Gabber und Solvig Grünitz

+49 (0)721 608-25281
zentralessekretariat@ptka.kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu