Projekte

AgilOLab

Agile Organisation für digitales Lernen und Arbeiten in produzierenden Unternehmen aus der Region Bergisches Land (AgilOLab)

Programm: PDA Zukunft der Arbeit
Bekanntmachung: REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen
Wettbewerb: REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Kurzbeschreibung:
Das Forschungsprojekt AgilOLab zielt darauf ab, für die traditionellen KMU, den Prozess zu einer neuen Organisations- und Arbeitskultur – sowie hybriden Produkt- und Geschäftsmodellen – anzustoßen. AgilOLab ermöglicht den Zugriff auf eine modular aufgebaute, agile Architektur der Arbeitsorganisation und Kooperation, verbunden mit einem maßgeschneiderten Umsetzungs- und Überwachungsplan. Somit wird die hohe Einstiegshürde um diesen Prozess anzustoßen so weit abgesenkt, dass einer größeren Zahl traditioneller KMU des Bergischen Landes der Einstieg in eine agile und digitale Arbeitsorganisation ermöglicht wird. Damit soll die strukturelle Innovationsfähigkeit in der Unternehmensstruktur des Bergischen Landes deutlich erhöht werden.
Informationen zu REGION.innovativ: https://www.innovation-strukturwandel.de/de/region-innovativ-2937.php

www:
https://www.innovation-strukturwandel.de/de/region-innovativ-2937.php

Projektdauer: 01.05.2021 − 30.04.2024

Projektkoordinator:
Dominik Lenz
FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT WERKZEUGE und WERKSTOFFE E.V. FGW
Telefon: +49 2191 5921-123
E-Mail: lenz@fgw.de

Ansprechpartner bei PTKA:
Dipl.-Psych. Cathrin Becker
Telefon: +49 721 608-24580
E-Mail: cathrin.becker@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Die Wirtschaftsregion Bergisches Land gehört mit ihren mittelständisch geprägten Städten zu den durch den Strukturwandel stark betroffenen Gebieten in Deutschland. Die Industrie hat in der regionalen Wertschöpfung traditionell einen hohen Anteil. Im Zuge einer grundlegenden Transformation der Region stehen die häufig familiengeführten Unternehmen vor einer besonderen Herausforderung: Eine sehr traditionell geprägte Arbeits- und Fertigungskultur, die ihre Wurzeln mehrheitlich in der Metallverarbeitung, dem Maschinenbau und der Fertigung von Schneidwaren und Werkzeugen hat, trifft auf zunehmend digitale und prozessorientierte Anforderungen der mittlerweile stark globalisierten Märkte.

Projektziel
Das Forschungsprojekt AgilOLab hat zum Ziel, KMU in der Region ein integratives Konzept zur agilen Gestaltung ihrer Arbeits- und Organisationsstrukturen zu bieten. Dadurch können Geschäftsmodelle modernisiert und strategische Innovationen angestoßen werden. Bedarfe und Nutzungskontexte von Zielgruppen werden systematisch erkannt und in Lösungen übersetzt, in eine Kompetenzarchitektur für agiles Arbeiten.

Vorgehensweise
Das Projekt setzt sich aus unterschiedlichen, modular aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen zusammen. So werden zunächst im Rahmen einer Ist- und Trendanalyse die Anforderungen und Rahmenbedingungen der KMU eruiert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden ein Handlungsrahmen definiert und Anforderungen der AgilOLab für die einzelnen betrieblichen Anwendungsfälle spezifiziert. Es folgen das Design der Kompetenzarchitektur, die Entwicklung der technischen Spezifikationen und des ersten Prototyps. Zur Planung gehört auch eine ergänzende AgilO-App, welche den Prozess der organisationalen und kulturellen Transformation unterstützt und eine bewusst aktive Beteiligung von Mitarbeitenden und Hilfestellung ermöglicht.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Die entstehende Kompetenzarchitektur soll strukturschwachen Regionen mit produzierenden KMU ein Musterbeispiel für digitale und agile Arbeitsorganisation bieten. Diese ermöglicht die Innovations- und Zukunftsfähigkeit traditioneller, familiengeführter KMU. Die Erkenntnisse werden durch die direkte und praxisnahe Einbindung von Unternehmen aus verschiedenen Branchen während der Entwicklung der Kompetenzplattform übertragbar sein, sodass die modular aufgebauten Architektur-Module und Software-Komponenten auch auf weitere – in starker Transformation stehende – Branchen und Industrien anwendbar sind.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
+49 (0)721 608-992003

info@ptka.kit.edu
Standort Dresden
PTKA

Ansprechpartner

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)721 608-31435
heike.blumentritt@kit.edu