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Partizipatives Wandlungsmanagement für digitale Geschäftsmodelle – neue Mechaniken für die strategische Erneuerung im Kunde-Anbieter-Verbund (diaMant_)

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Schlagwort: Industrie 4.0

Fördermaßnahme: Industrie 4.0 – Wandlungsfähigkeit von Unternehmen in der Wertschöpfung von morgen (InWandel)

Laufzeit: 01.12.2022 - 30.11.2025
Interdisziplinäre Zusammenarbeit für das PWM ist der Garant für die Wandlungsfähigkeit Interdisziplinäre Zusammenarbeit für das PWM ist der Garant für die Wandlungsfähigkeit

Forschungsziel: Ziel ist die Entwicklung eines Vorgehensmodells inkl. Methodenbaukasten sowie einer digitalen Kollaborationsplattform, um ein partizipatives Wandlungsmanagement für Unternehmen der produzierenden Industrie zu ermöglichen. Der Fokus der Betrachtung liegt dabei auf vier Gestaltungsfeldern: Unternehmensstrategie, Organisation und Kultur, Kompetenzentwicklung sowie Technologieintegration.

Ansprechperson Projektkoordination


Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Alexander Mager
+49 721 608-31427
alexander.mager@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Trotz zum Teil erheblicher Investitionen in den Aufbau digitaler Infrastrukturen ist bislang noch kein entscheidender Durchbruch im Bereich von digitalen Angeboten zu erkennen. Diese Herausforderung lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass Unternehmen bislang häufig an klassischen Geschäftsmodellen festhalten, die sich nach dem Prinzip „Geld gegen Produkt/Service“ richten. Neue digitale Geschäftsmodelle bieten hingegen die Möglichkeit, digitale Lösungen der Unternehmen zu etablieren und parallel eine Gleichrichtung der Interessen durch die Integration in die Wertschöpfungsprozesse der Kunden herbeizuführen. Diese Entwicklung erfordert jedoch eine strategische Erneuerung der Organisation und somit ein gemeinsames bzw. partizipatives Wandlungsmanagement (PWM).

Ziel
Ziel ist die Entwicklung eines Vorgehensmodells inkl. Methodenbaukasten sowie einer digitalen Kollaborationsplattform, um ein partizipatives Wandlungsmanagement für Unternehmen der produzierenden Industrie zu ermöglichen. Der Fokus der Betrachtung liegt dabei auf vier Gestaltungsfeldern: Unternehmensstrategie, Organisation und Kultur, Kompetenzentwicklung sowie Technologieintegration.

Vorgehensweise
Zur Erarbeitung dieser Zielstellung werden drei Szenarien mit den Projektpartnern in Form eines Kunde-Anbieter-Verbunds aufgebaut. Jeder der Anwendungsfälle repräsentiert ein digitales Geschäftsmodell als Untersuchungsgegenstand. Mit Hilfe dieser können die Voraussetzungen und Mechaniken des partizipativen Wandels entlang der definierten Gestaltungsfelder analysiert werden. Daraus sind allgemeine PWM-Prinzipien und Methoden abzuleiten und zu zentralen crossmedialen Lösungskomponenten auszuarbeiten. Es wird ein Vorgehensmodell sowie ein Methodenbaukasten für das PWM entwickelt, der daraufhin in einer zu etablierenden digitalen Lern- und Kollaborationsplattform mündet. Parallel erfolgen die prototypische Erprobung und Evaluation der Lösungsansätze im Kunde-Anbieter-Verbund am Beispiel einer Geschäftsmodell-Klinik.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Die angestrebten Ergebnisse des Vorhabens bieten großes Potenzial, den Unternehmen der produzierenden Industrie ein effektives Werkzeug zur Implementierung ihrer digitalen Geschäftsmodelle an die Hand zu geben. Damit kann der Umsetzungsprozess gemeinsam mit dem Kunden vereinfacht und beschleunigt werden. Eine Verbreitung der Ergebnisse wird sowohl während der Projektlaufzeit als auch im späteren Verlauf durch kontinuierliche Veröffentlichungen und Kooperationen mit Industriepartnern angestrebt.

Projektpartner
  • Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V.
  • Henkel AG & Co. KGaA
  • Databay AG
  • BELFOR DeHaDe GmbH
  • YNCORIS GmbH & Co. KG
  • ETABO Energietechnik und Anlagenservice GmbH

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