Künstlich und Menschlich Intelligent – Kompetenzzentrum für transformierte Arbeit in Westsachsen (K-M-I)
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Fördermaßnahme: Zukunft der Arbeit: Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung - 1. Runde: Künstliche Intelligenz
Förderkennzeichen: 02L19C500, 02L19C501, 02L19C502, 02L19C503, 02L19C504, 02L19C505, 02L19C506, 02L19C507, 02L19C508, 02L19C509, 02L19C510, 02L19C511, 02L19C512, 02L19C513, 02L19C514, 02L19C515, 02L19C516, 02L19C517
Forschungsziel:
Ziel des Kompetenzzentrums K-M-I ist es, die Unternehmen, insbesondere des produzierenden Gewerbes, im mitteldeutschen Kohlerevier und angrenzende Regionen, in die Lage zu versetzen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Nutzen durch den arbeitsgestalterisch begleiteten Einsatz von KI innerhalb der Unternehmen, sowie über die Unternehmensgrenzen hinweg, zu schaffen.
Ansprechperson Projektkoordination
Dr. Christian Zinke-Wehlmann +49 341 229037-62
zinke@infai.org
Ansprechperson bei PTKA
Judith Schliephake, M.A.
+49 721 608-29050
judith.schliephake@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Problemstellung
Gerade in Regionen wie Westsachsen, welche vom Strukturwandel durch Energiewende, Kohlereviere und Elektromobilität betroffen sind, ist eine umfassende Neuausrichtung der Arbeit notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Künstliche Intelligenz kann hier ein Treiber für neuartige Formen der Arbeit und neue Geschäftsmodelle sein. Der damit einhergehende Transformationsprozess umfasst dabei die Unternehmensprozesse, die Organisation und Organisationskultur sowie die strategische Ausrichtung der Unternehmen. Doch vielen Unternehmen fehlt es an Unterstützung für den technischen, strukturellen und prozessualen Wandel, beispielsweise durch Data Governance und KI, Empowerment und Flexibilisierung.
Ziel
Mit dem Aufbau des Kompetenzzentrums K-M-I wird eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmen in der Region des mitteldeutschen Kohlereviers und Westsachsen geschaffen. Das Zentrum unterstützt sie dabei, sozialen, ökologischen und ökonomischen Nutzen durch den arbeitsgestalterisch begleiteten Einsatz von KI innerhalb der Unternehmen sowie über die Unternehmensgrenzen hinweg zu schaffen. Im Ergebnis entstehen neue und regionale Schulungs- und Weiterbildungsangebote, Demonstratoren, sowie umfangreiches und multimediales Informationsmaterial zur KI-basierten Arbeits- und Prozessgestaltung.
Vorgehensweise
Für K-M-I ist von zentraler Bedeutung, gemeinsam mit den regionalen Unternehmen sowohl die Vorteile des nachhaltigen Einsatzes von KI als auch die Herausforderungen hiervon in den Blick zu nehmen. Dieser Ausgangspunkt sichert die KI-gestützte (Neu-)Gestaltung von Arbeit in Entwicklungs-, Produktions- und Dienstleistungsprozessen in den Unternehmen auf allen drei Ebenen: Mensch, Organisation und Technik. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von zehn Anwendungsfällen mit verschiedenen Schwerpunkten in den beteiligten Unternehmen. Das Zentrum “Künstlich und Menschlich Intelligent” arbeitet hierbei die Ergebnisse wissenschaftlich auf und bündelt die Kompetenzen zum Wissenstransfer, zur Qualifikation und Unterstützung für das Thema KI und Arbeitsgestaltung. Diese Angebote werden durch eine kontinuierliche Umsetzungsbegleitung und -unterstützung ergänzt.
Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Die breit gefächerte Aufstellung des Kompetenzzentrums garantiert den nachhaltigen Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie der exemplarisch erarbeiteten Lösungen in zahlreiche Unternehmen der Region Westsachsen. Die Projektergebnisse liefern neuartige Impulse für die Anwendungspartner im Sinne der Stärkung einer KI-getriebenen und human-orientierten Gestaltung der Arbeit. Gleichzeitig können Effizienzgewinne und Wachstumspotentiale entstehen. Darüber hinaus wird das umfangreiche K-M-I-Portfolio an Beratungs-, Bildungs- und Entwicklungsleistungen langfristig zur Stärkung der Region beitragen. Alle beteiligten Partner stellen dazu ihre Netzwerke innerhalb der westsächsischen KMU-Landschaft zur Verfügung.
- ACOD GmbH
- CPT Präzisionstechnik GmbH
- Data Virtuality GmbH
- DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
- Fester & Zander Zerspanungstechnik GmbH
- Institut für Angewandte Informatik (InfAI) e.V.
- KIESELSTEIN International GmbH
- KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V.
- KSG GmbH
- Magna Exteriors (Meerane) GmbH
- Stadt Leipzig
- Technische Universität Chemnitz
- Universität Leipzig
- Vitesco Technologies GmbH
- Westsächsische Hochschule Zwickau
- Wiewald GmbH
- WIN Wartung und Instandhaltung GmbH Zwickau
- Wittenbecher Maschinenbau GmbH
Titel: K-M-I (K-M-I)
Datum: 29-09-2026 09:00:00 - 29-09-2026 15:30:00
Ort: Kupfergasse 2, 04109 Leipzig
Wie beteiligen gemeinwohlorientierte Organisationen ihre Mitarbeitenden gut in Veränderungsprozessen? Wie können digitale Werkzeuge dabei unterstützen? Welchen Erwartungen, Herausforderungen & Grenzen müssen sie sich stellen? Die KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V. lädt soziale Träger in Sachsen zu einem Vernetzungsworkshop ein, um Möglichkeiten der partizipativen Gestaltung von (digitalen) Transformationsprozessen zu diskutieren. Wir möchten aktuelle Herausforderungen aus der Praxis zusammentragen, sowie geeignete Beteiligungsmethoden und digitale Werkzeuge in den Blick nehmen, mit denen (digitale) Veränderung erfolgreich und nachhaltig gestaltet werden kann. Ziel ist es, Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen digitaler Transformation und Beteiligung kritisch zu reflektieren, und praxisgeeignete Ansätze für eine werteorientierte Organisationsentwicklung zu diskutieren. Impulse liefert das Verbundprojekt KMI-ROOTS, in dessen Rahmen der Vernetzungsworkshop stattfindet und finanziert wird. Im Projekt werden seit 2023 partizipative Methoden und digitale Lösungen zur wertorientierten Organisationsentwicklung im Gemeinwohl erprobt.
Titel: K-M-I (K-M-I)
Datum: 03-11-2026 13:00:00 - 03-11-2026 19:00:00
Ort: Leipzig, Kupfersaal
Wie lässt sich KI im Unternehmen sinnvoll einsetzen? Was braucht es, damit Digitalisierung nicht nur technisch funktioniert, sondern auch von Mitarbeitenden mitgetragen wird? Und welche Erfahrungen aus anderen Unternehmen lassen sich auf die eigene Praxis übertragen? Diesen Fragen widmet sich die öffentliche Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts Künstlich Menschlich Intelligent (KMI) am 3. November im Kupfersaal Leipzig. Nach fünf Jahren gemeinsamer Arbeit mit Unternehmen, Forschung und weiteren Partnern geben wir Einblicke in konkrete Praxisprojekte, erprobte Lösungsansätze und zentrale Erkenntnisse rund um KI, Digitalisierung und die menschzentrierte Gestaltung der Arbeitswelt. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen, Fragen und Ideen einzubringen, sich auszutauschen und neue Anregungen für die eigene Praxis mitzunehmen. Partnerunternehmen aus der Region berichten von ihren Erfahrungen mit KI- und Digitalisierungsprojekten, von Herausforderungen auf dem Weg zur Umsetzung und davon, was sich in der Praxis bewährt hat. Ergänzend zeigen wir Ansätze aus der Forschung, die Unternehmen dabei unterstützen können, Mitarbeitende einzubeziehen und Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten. Die Veranstaltung bietet außerdem Gelegenheit, mit anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, NPOs, Verwaltung und weiteren Akteur:innen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Im Ausstellungsbereich können Sie entwickelte Lösungen und Demonstratoren kennenlernen, konkrete Fragen mit den Projektbeteiligten diskutieren und neue Kontakte knüpfen. Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung unter: https://kmi-netzwerk.org/2026/08/19/kunstlich-menschlich-intelligent-menschzentrierte-ki-fur-die-arbeitswelt-von-morgen/
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