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Adaption von wirtschaftlicher Resilienz und Lean Manufacturing in der Produktion (ADREAN)

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Fördermaßnahme: Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke im turbulenten Umfeld - Aufbau von Resilienz in produzierenden Unternehmen (Resipro)

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2027

Förderkennzeichen: 02J23C080, 02J23C081, 02J23C082, 02J23C083, 02J23C084, 02J23C085, 02J23C086, 02J23C087

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Resilienz auf dem Shopfloor Resilienz auf dem Shopfloor

Forschungsziel:

Das Projekt verfolgt einen kohärenten strategischen sowie operativen Ansatz, um Unternehmen wirtschaftlich resilient aufzustellen. Für eine langfristige Strategie wird ein Resilienzreifegradmodell entwickelt, das eine Bewertung des Ist-Zustands ermöglicht. Zur Migration und Bewertung von Veränderungsmaßnahmen werden Simulationsmodelle gebildet, die sich für jedes Unternehmen mittels Process Mining anpassen lassen und die hinsichtlich multikriteriell wirtschaftlicher Aspekte evaluiert werden. Es wird ein partizipatives Konzept entwickelt, um beispielsweise Aspekte wie Mitarbeiterqualifikationen, Prozess- und Informationsabläufe oder technische Implementierungen zu integrieren. Parallel werden bestehende operative Kennzahlensysteme hinsichtlich Einflussfaktoren von Resilienz erweitert und in Resilienzkennzahlen überführt. Abschließend werden die Erkenntnisse in einem Handlungsleitfaden zusammengeführt.

Ansprechperson Projektkoordination

Dr. Christopher Prinz
+49 234 32-26866
prinz@lps.rub.de

Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Stefan Kuntz
+49 721 608-24628
stefan.kuntz@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Die fortschreitende Internationalisierung und Vernetzung von Wertschöpfungsketten in Kombination mit dem Zielbild schlanker und standardisierter Produktionssysteme birgt für deutsche Unternehmen das Risiko, anfällig für Disruptionen zu sein. Aus diesem Grund besteht seitens der am Projekt beteiligten Partner das Interesse, die positiven Aspekte einer schlanken Produktion und der durch bspw. Flexibilität oder vorgehaltene Kapazitäten erreichten wandlungsfähigen Produktion beizubehalten und sich resilient gegenüber unvorhergesehenen Einflussfaktoren oder Disruptionen produzierender Gewerke aufzustellen.

Ziele und Vorgehen
Das Projekt verfolgt einen kohärenten strategischen sowie operativen Ansatz, um Unternehmen wirtschaftlich resilient aufzustellen. Für eine langfristige Strategie wird ein Resilienzreifegradmodell entwickelt, das eine Bewertung des Ist-Zustands ermöglicht. Zur Migration und Bewertung von Veränderungsmaßnahmen werden Simulationsmodelle gebildet, die sich für jedes Unternehmen mittels Process Mining anpassen lassen und die hinsichtlich mulitkriteriell wirtschaftlicher Aspekte evaluiert werden. Es wird ein partizipatives Konzept entwickelt, um beispielsweise Aspekte wie Mitarbeiterqualifikationen, Prozess- und Informationsabläufe oder technische Implementierungen zu integrieren. Parallel werden bestehende operative Kennzahlensysteme hinsichtlich Einflussfaktoren von Resilienz erweitert und in Resilienzkennzahlen überführt. Abschließend werden die Erkenntnisse in einem Handlungsleitfaden zusammengeführt.

Innovation und Perspektiven
ADREAN innoviert die Handhabung von Resilienz in Unternehmen auf strategischer und operativer Ebene der Produktion. Die sozio-technische Perspektive spielt eine zentrale Rolle, da die zu entwickelnden Inhalte organisationale sowie individuelle Robustheit und Flexibilität berücksichtigen. Aus der Vergangenheitsanalyse bereits bewältigter Auswirkungen von Disruptionen auf die Unternehmen sowie aus Simulationen von Zukunftsszenarien auf Basis von domänenübergreifenden Standardbibliotheken und Process Mining entstehen Entscheidungsgrundlagen.

Projektpartner
  • ANSMANN AG
  • Breuckmann GmbH & Co. KG
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
  • Jacobi Eloxal GmbH
  • MPDV Mikrolab GmbH, Mikroprozessordatenverarbeitung und Mikroprozessorlabor
  • Ruhr-Universität Bochum
  • SimPlan AG
  • Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG
Publikationen
Titel: Forschung für resiliente Produktions- und Wertschöpfungsnetzwerke
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Autor: Projekt Resipro
Erscheinungsjahr: 2026
In diesem Video stellen wir die Förderbekanntmachung „Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke im turbulenten Umfeld – Aufbau von Resilienz in produzierenden Unternehmen (Resipro)“ vor. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, denen produzierende Unternehmen und ihre Wertschöpfungsnetzwerke in einem zunehmend dynamischen und unsicheren Umfeld begegnen, sowie die Ansätze, mit denen ihre Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann.
Titel: Handbuch Kreislauffähige Wertschöpfung
Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen
Autor: Sauer, A.; Miehe, R.; Hölzle K.
Erscheinungsjahr: 2026
Mit dem Open-Access-Handbuch „Kreislauffähige Wertschöpfung: Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen“ liegt ein kompakter Überblick über zentrale Aspekte der kreislauffähigen Wertschöpfung vor. Das Handbuch richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger und bietet neben Grundlagenwissen auch praxisnahe Handlungsempfehlungen. Die Publikation beleuchtet unter anderem zirkuläre Geschäftsmodelle, Technologien und Produktentwicklung sowie gesellschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen. Ergänzt wird das Handbuch durch interaktive Formate wie Videos und ein Webgame, die den Wissenstransfer anschaulich unterstützen. Der digitale Download ist kostenlos verfügbar; die Druckversion erscheint am 10. Juli 2026.
Titel: Forschung für KI-integrierende Wertschöpfung
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Autor: BMFTR / PTKA
Erscheinungsjahr: 2026
KI-integrierende Wertschöpfung ist ein zentrales Handlungsfeld im Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Referat T21). Im Mittelpunkt steht die Entwicklung intelligenter Wertschöpfungssysteme, in denen Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität stärkt. Eingebettet in Produkte, Maschinen, Anlagen, Prozesse, Produktionssysteme und Dienstleistungen erweitert KI die Wahrnehmungs-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit und unterstützt den Menschen bei komplexen Aufgaben entlang der gesamten Wertschöpfung. KI eröffnet neue Potenziale für Produktivität, Qualität, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu autonomen und adaptiven Lösungen trägt sie dazu bei, Wertschöpfungsprozesse effizienter, flexibler und nachhaltiger zu gestalten. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige, skalierbare und robuste KI-Lösungen sowie eine durchgängige Datenbasis und die intelligente Vernetzung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette. Die Forschung in diesem Handlungsfeld entwickelt die notwendigen technologischen Grundlagen und schafft die Voraussetzungen für den vertrauenswürdigen, nachhaltigen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der industriellen Praxis. Dabei werden innovative KI-Anwendungen gemeinsam mit Unternehmen entwickelt, unter realen Bedingungen erprobt und in die industrielle Anwendung überführt – insbesondere auch in mittelständisch geprägten Strukturen. KI-integrierende Wertschöpfung stärkt die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Die Forschung leistet damit einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Wertschöpfung, technologischer Wettbewerbsfähigkeit und digitaler Souveränität.

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