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Kompetenz und Resilienz in der regionalen Gesundheitsversorgung (KomReGe)

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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)

Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028

Förderkennzeichen: 02L24C020, 02L24C021, 02L24C022, 02L24C023

Zusammenarbeit im Gesundheitswesen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

Forschungsziel:

Das Forschungsprojekt KomReGe identifiziert zentrale Wirkfaktoren für resiliente Wertschöpfung in der Gesundheitsversorgung und nutzt sie zur Entwicklung eines digitalen Resilienzindikators. Dieser macht sichtbar, wo Einrichtungen gezielt ihre Widerstandskraft stärken können. In Experimentierräumen erproben Teams und Führungskräfte praxisnah, agil und partizipativ neue Arbeits- und Organisationsmodelle etwa flexible Teamstrukturen, innovative Formen der Arbeitsteilung in der Pflege oder neue Kommunikationswege für den Umgang mit Krisen. Die Verbundpartner setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte, zum Beispiel selbstorganisierte Arbeitsweisen oder Leitlinien für resiliente Führung. Alle Ansätze fließen in die regionale Versorgungskette ein und werden fortlaufend angepasst.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Ansprechperson Projektkoordination


Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Pol. Anika Hügle
+49 721 608-25958
anika.huegle@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Die regionale Gesundheitsversorgung steht unter massivem Druck. Der Mangel an Fachkräften, die zunehmende Arbeitsverdichtung und die Komplexität sektorenübergreifender Versorgungsketten belasten Einrichtungen und Mitarbeitende gleichermaßen. Es mangelt an wissenschaftlich fundierten Instrumenten, die helfen, organisationale Strukturen zu stärken und individuelle sowie kollektive Resilienz gezielt aufzubauen. Führungskräfte müssen verlässliche Strukturen für Kommunikation, Entscheidungswege, Personalplanung und Zusammenarbeit bereitstellen. KomReGe adressiert diesen Bedarf, Kompetenz und Resilienz als zentrale Ressourcen in der Gesundheitsversorgung nachhaltig zu fördern.

Ziele und Vorgehen
Das Forschungsprojekt KomReGe identifiziert zentrale Wirkfaktoren für resiliente Wertschöpfung in der Gesundheitsversorgung und nutzt sie zur Entwicklung eines digitalen Resilienzindikators. Dieser macht sichtbar, wo Einrichtungen gezielt ihre Widerstandskraft stärken können. In Experimentierräumen erproben Teams und Führungskräfte praxisnah, agil und partizipativ neue Arbeits- und Organisationsmodelle etwa flexible Teamstrukturen, innovative Formen der Arbeitsteilung in der Pflege oder neue Kommunikationswege für den Umgang mit Krisen. Die Verbundpartner setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte, zum Beispiel selbstorganisierte Arbeitsweisen oder Leitlinien für resiliente Führung. Alle Ansätze fließen in die regionale Versorgungskette ein und werden fortlaufend angepasst.

Innovationen und Perspektiven
Der innovative Kern von KomReGe liegt in der Verbindung datenbasierter Resilienzdiagnostik mit agilen Methoden und der aktiven Beteiligung von Mitarbeitenden in regionalen Experimentierräumen. Resilienz wird dadurch als gestaltbare, strategische Kompetenz von Organisationen erfahrbar, beispielsweise mit Tools, die präventiv wie krisenreaktiv wirken. Die Ansätze sind übertragbar auf weitere Bereiche aus Bildung oder Sozialwirtschaft.

Projektpartner
  • Caritasverband Kinzigtal e.V.
  • Evangelisches Diakoniekrankenhaus Freiburg
  • Gesundes Kinzigtal GmbH
  • Pädagogische Hochschule Freiburg

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