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Hybride arbeitsintegrierte resilienzstärkende Kompetenzentwicklungssysteme (HyKoSy)

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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)

Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028

Förderkennzeichen: 02L24C050, 02L24C051, 02L24C052, 02L24C053

Resilienzstärkende Arbeitssysteme auf Grundlage von KI Resilienzstärkende Arbeitssysteme auf Grundlage von KI

Forschungsziel:

Im Forschungsprojekt HyKoSy werden hybride, KI-unterstützte Arbeitssysteme für Produktion, Vertrieb und Zulieferbeziehungen in acht Use Cases entwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Der Fokus liegt auf der Konzeption neuer Arbeitsrollen und der Steigerung der Akzeptanz von KI-Unterstützung im Betrieb. Aufbauend auf einer Szenario-Methode und SWOT-Analyse werden resilienzstärkende Faktoren identifiziert und in praxistaugliche Ansätze der Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden oder des flexiblen Renteneintritts überführt. Bei der Validierung werden Störszenarien simuliert, um die stabilitätsbildenden Parameter zu erfassen, in einem Resilienzmonitoring zu bündeln und in betriebliche Kennzahlensysteme zu überführen.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Ansprechperson Projektkoordination


Ansprechperson bei PTKA

Dr. Maria Zevaco
+49 721 608-23594
maria.zevaco@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Angesichts der zunehmenden Komplexität industrieller Wertschöpfungsketten eröffnet die Verknüpfung menschlicher Expertise mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) zu hybriden Arbeitssystemen ein erhebliches Potenzial zur Stärkung der organisationalen Resilienz. Für Mitarbeitende entstehen durch die KI-Unterstützung zusätzliche Freiräume bei der Wahl von Arbeitszeit und Arbeitsort, und ihre Problemlösungsfähigkeit wird durch die Interaktion mit der Technik gestärkt. Generative KI zur Sicherung von erfahrungsbasiertem Wissen ist bereits verfügbar, aber die arbeitsorganisatorische Integration unter personalstrategischen Gesichtspunkten und zur Förderung von Resilienz muss noch untersucht, erprobt und validiert werden.

Ziele und Vorgehen
Im Forschungsprojekt HyKoSy werden hybride, KI-unterstützte Arbeitssysteme für Produktion, Vertrieb und Zulieferbeziehungen in acht Use Cases entwickelt und wissenschaftlich evaluiert. Der Fokus liegt auf der Konzeption neuer Arbeitsrollen und der Steigerung der Akzeptanz von KI-Unterstützung im Betrieb. Aufbauend auf einer Szenario-Methode und SWOT-Analyse werden resilienzstärkende Faktoren identifiziert und in praxistaugliche Ansätze der Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden oder des flexiblen Renteneintritts überführt. Bei der Validierung werden Störszenarien simuliert, um die stabilitätsbildenden Parameter zu erfassen, in einem Resilienzmonitoring zu bündeln und in betriebliche Kennzahlensysteme zu überführen.

Innovationen und Perspektiven
Bisherige Wissensmanagementsysteme gehen davon aus, dass ausscheidende Fachkräfte durch neue ersetzt werden. HyKoSy ermöglicht den flexiblen Einsatz digitaler Assistenz in KI-gestützten Teams auch bei Fachkräftemangel und veränderter Arbeitsorganisation. Diese hybriden Arbeitsorganisationen mit KI als Brückenfunktion haben personalstrategische Relevanz und dienen der resilienzsteigernden individuellen wie organisationalen Kompetenzentwicklung.

Projektpartner
  • Armbruster Engineering GmbH & Co. KG
  • Deutsche Edelstahlwerke Karrierewerkstatt GmbH
  • Ruhr-Universität Bochum
  • ZwickRoell GmbH & Co. KG

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