Kooperative Spiele und verbundenheitsförderliche Arbeitsgestaltung für resiliente und innovative Teams (KoSpiRIT)
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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)
Förderkennzeichen: 02L24C090, 02L24C091, 02L24C092, 02L24C093, 02L24C094, 02L24C095
Forschungsziel:
Ziel des Forschungsprojekts KoSpiRIT ist die Entwicklung eines partizipativ gestalteten Instrumentariums als Basis von individueller, team- und unternehmensbezogener Resilienz, das die Diagnose sozialer Verbundenheit in flexibilisierten Arbeitskontexten ermöglicht und Maßnahmen zur Förderung ableitet. Es basiert auf einer Matrix aus Analyse von Teamstruktur, Grad sozialer Verbundenheit und adaptiven Maßnahmen, die mit Wissenschafts- und Praxispartnern erarbeitet wird. Es umfasst eine begleitende Webanwendung, die der modellbasierten, flexiblen Analyse sozialer Beziehungen sowie der Empfehlung geeigneter Arbeitsgestaltungsmaßnahmen und kooperativer Spiele zur Stärkung sozialer Verbundenheit dient. Die Anwendung wird in der IT-Branche erprobt und über ein Multiplikatorennetzwerk branchenübergreifend verbreitet.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Prof. Samuel Tomczyk +49 3834 420-3806
samuel.tomczyk@uni-greifswald.de
Ansprechperson bei PTKA
Judith Schliephake, M.A.
+49 721 608-29050
judith.schliephake@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Zunehmende Hybridisierung und Flexibilisierung der Arbeitsgestaltung bringt zahlreiche Vorteile, aber auch Risiken für die soziale Verbundenheit von Beschäftigten mit sich, wie die Schwächung zwischenmenschlicher Beziehungen. Gleichzeitig gelten interpersoneller Austausch und stabile soziale Beziehungen innerhalb von Organisationen als zentrale Wirkfaktoren für deren Resilienz und Innovationsfähigkeit. Soziale Verbundenheit stellt so einen vielversprechenden Ansatzpunkt für resilienzfördernde Maßnahmen dar, wurde bislang aber unzureichend empirisch erforscht und in der Umsetzung wenig systematisch berücksichtigt.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts KoSpiRIT ist die Entwicklung eines partizipativ gestalteten Instrumentariums als Basis von individueller, team- und unternehmensbezogener Resilienz, das die Diagnose sozialer Verbundenheit in flexibilisierten Arbeitskontexten ermöglicht und Maßnahmen zur Förderung ableitet. Es basiert auf einer Matrix aus Analyse von Teamstruktur, Grad sozialer Verbundenheit und adaptiven Maßnahmen, die mit Wissenschafts- und Praxispartnern erarbeitet wird. Es umfasst eine begleitende Webanwendung, die der modellbasierten, flexiblen Analyse sozialer Beziehungen sowie der Empfehlung geeigneter Arbeitsgestaltungsmaßnahmen und kooperativer Spiele zur Stärkung sozialer Verbundenheit dient. Die Anwendung wird in der IT-Branche erprobt und über ein Multiplikatorennetzwerk branchenübergreifend verbreitet.
Innovationen und Perspektiven
Durch die interdisziplinäre und partizipative Fundierung sowie die laufenden Nutzungsmöglichkeiten des Instrumentariums wird das Phänomen sozialer Verbundenheit als Resilienzpotenzial erschlossen und systematisch nutzbar gemacht. Dadurch ergibt sich eine hohe Anschlussfähigkeit an die Praxis u. a. im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie der Führung und Teamleitung, um soziale Verbundenheit als unternehmerischen Erfolgsfaktor zu erkennen und zu stärken.
- Arbeit & Gesundheit e.V.
- Clausohm-Software GmbH
- Fachhochschule Dortmund
- rku.it GmbH
- Technische Universität Dortmund
- Universitätsmedizin Rostock
Ihre Favoriten
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