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Sinn als Ressource: Sensemaking-Methoden zur Resilienzsteigerung in Unternehmen (SENSILIENZ)

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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)

Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028

Förderkennzeichen: 02L24C120, 02L24C121, 02L24C122, 02L24C123, 02L24C124, 02L24C125

Forschungsziel:

SENSILIENZ adaptiert Methoden des Storytellings und Sensemakings zur Resilienzförderung von Mitarbeitenden, Teams und Organisationen. Ziel ist die Etablierung eines theoretisch und empirisch fundierten Maßnahmenkatalogs, der branchenunabhängig anwendbar ist. Dazu werden Resilienz-Ressourcen in KMU identifiziert und prototypisch in vier Branchen (Pflege, Medizintechnik, IT, Maschinenbau) mobilisiert, indem die adaptierten Methoden für vier Anwendungsszenarien je Unternehmen durchgeführt werden. Begleitend erfolgt die Potenzialanalyse technischer Assistenzen, wie z.B. KI-basierte Moderation. Die Methoden zu Sensemaking und Resilienz werden iterativ evaluiert und abschließend in den Unternehmen verstetigt. Die Aufbereitung in einem modularen und multimedialen Ansatz ermöglicht den Transfer in weitere KMU.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Ansprechperson Projektkoordination


Ansprechperson bei PTKA

Dr. Albena Spangenberg
+49 721 608-22943
albena.spangenberg@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stehen z.B. vor der Einführung neuer Arbeitsformen oder der Übergabe der Geschäftsführung. Hierbei bieten ihre familiäre Unternehmenskultur und strategische Flexibilität oft informelle Ressourcen, die bisher wenig systematisch erforscht und in der Unternehmenspraxis entwickelt wurden. Methoden der Sinnstiftung (Sensemaking) bieten das Potenzial, Unternehmenskultur sichtbar zu machen, so dass Veränderungen gezielt angestoßen werden können. Daher adressiert das Forschungsprojekt SENSILIENZ Unternehmenskultur als Quelle für organisationale Resilienz.

Ziele und Vorgehen
SENSILIENZ adaptiert Methoden des Storytellings und Sensemakings zur Resilienzförderung von Mitarbeitenden, Teams und Organisationen. Ziel ist die Etablierung eines theoretisch und empirisch fundierten Maßnahmenkatalogs, der branchenunabhängig anwendbar ist. Dazu werden Resilienz-Ressourcen in KMU identifiziert und prototypisch in vier Branchen (Pflege, Medizintechnik, IT, Maschinenbau) mobilisiert, indem die adaptierten Methoden für vier Anwendungsszenarien je Unternehmen durchgeführt werden. Begleitend erfolgt die Potenzialanalyse technischer Assistenzen, wie z.B. KI-basierte Moderation. Die Methoden zu Sensemaking und Resilienz werden iterativ evaluiert und abschließend in den Unternehmen verstetigt. Die Aufbereitung in einem modularen und multimedialen Ansatz ermöglicht den Transfer in weitere KMU.

Innovationen und Perspektiven
Durch SENSILIENZ kann eine kultur- und biografiesensible Personalentwicklung durch erprobte Methoden und einen Mehrebenen-Ansatz des Sensemakings erstmalig für KMU etabliert werden. Bei Erfolg wird das Konzept mittels Trainings, eLearnings und Leitfäden in die KMU-Landschaft transferiert. Mithilfe von Transferpartnern werden Weiterbildungen berufsbegleitend für Fach- und Führungskräfte verbreitet und unternehmensintern angeboten.

Projektpartner
  • Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH
  • HUMANAS Pflege GmbH & Co. KG
  • implantcast GmbH
  • NetCo Professional Services GmbH
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Universität Osnabrück

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