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Die KI-gestützte Datenplattform für Soziale Services (KIDaS)

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Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028

Förderkennzeichen: 02K25A040, 02K25A041, 02K25A042, 02K25A043

Forschungsziel:

Das Forschungsprojekt KIDaS entwickelt eine KI-gestützte Plattform, die Leistungssuchende, -erbringer, -träger und Sozialarbeitende zusammenführt. Soziale Dienstleistungen sollen unter Berücksichtigung des Datenschutzes strukturiert erfasst, intelligent verknüpft und leicht zugänglich gemacht werden. Dazu werden spezialisierte KI-Agenten trainiert, die Daten automatisch aus verschiedenen Datenquellen, wie beispielsweise Webseiten, Portale oder Datenbanken, sammeln und aktualisieren, wodurch der Aufwand der Datenpflege sinkt. Gleichzeitig ermöglicht die Plattform durch kontinuierliche Analyse sozialer Daten eine frühzeitige Erkennung von Bedarfen und Trends, wodurch gezielt neue Dienstleistungen entwickelt und bestehende Angebote angepasst werden können. In ausgewählten Pilotregionen wird die Plattform gemeinsam mit Partnern getestet, schrittweise weiterentwickelt und als offenes, skalierbares Ökosystem für soziale Innovationen etabliert.

Ansprechperson Projektkoordination


Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Jens Korell
+49 721 608-26527
jens.korell@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
In Deutschland werden jedes Jahr Millionen Menschen mit sozialen Dienstleistungen, wie Suchterkrankungsbehandlung, Versehrtensport oder Inklusion, unterstützt. Ihre Vermittlung hängt bislang jedoch stark von der zeitaufwendigen Recherche der Sozialarbeitenden ab, da digitale Plattformen kaum verbreitet, pflegeintensiv, oft unvollständig und wenig innovationsfreudig sind. Dadurch bleiben individuelle Bedarfe häufig unerkannt, und vorhandene Angebote werden nicht ausgeschöpft. Die aktuelle Situation erschwert eine bedarfsgerechte Versorgung und hemmt zugleich die Weiterentwicklung des Sozialwesens im digitalen Zeitalter.

Ziele und Vorgehen
Das Forschungsprojekt KIDaS entwickelt eine KI-gestützte Plattform, die Leistungssuchende, -erbringer, -träger und Sozialarbeitende zusammenführt. Soziale Dienstleistungen sollen unter Berücksichtigung des Datenschutzes strukturiert erfasst, intelligent verknüpft und leicht zugänglich gemacht werden. Dazu werden spezialisierte KI-Agenten trainiert, die Daten automatisch aus verschiedenen Datenquellen, wie beispielsweise Webseiten, Portale oder Datenbanken, sammeln und aktualisieren, wodurch der Aufwand der Datenpflege sinkt. Gleichzeitig ermöglicht die Plattform durch kontinuierliche Analyse sozialer Daten eine frühzeitige Erkennung von Bedarfen und Trends, wodurch gezielt neue Dienstleistungen entwickelt und bestehende Angebote angepasst werden können. In ausgewählten Pilotregionen wird die Plattform gemeinsam mit Partnern getestet, schrittweise weiterentwickelt und als offenes, skalierbares Ökosystem für soziale Innovationen etabliert.

Innovationen und Perspektiven
KIDaS verknüpft erstmals KI-gestützte Datenerfassung und -analyse mit einem offenen Plattformansatz, um soziale Dienstleistungen bedarfsgerecht sichtbar und nutzbar zu machen. Die Integration von Leistungssuchenden, -erbringenden und Fachkräften schafft neue Möglichkeiten für datenbasierte Entwicklungen im sozialen Bereich. Durch die offene und skalierbare Architektur kann KIDaS langfristig auch in anderen gemeinwohlorientierten Feldern, wie Gesundheit, Bildung oder Integration, eingesetzt werden und dort als Ausgangspunkt für digitale Social-Tech-Innovationen dienen.

Projektpartner
  • ANLEI-Service GmbH
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • PRODATO Integration Technology GmbH
  • Universität Kassel

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