KI-Rekonstruktion zur Denkmalpflege (RekonKI)
Stellen Sie sich Ihre individuelle Projektübersicht zusammen.
Förderkennzeichen: 02L25A020, 02L25A021, 02L25A022, 02L25A023, 02L25A024, 02L25A025
Forschungsziel:
Ziel des Forschungsprojekts RekonKI ist die Entwicklung eines KI-gestützten Assistenzsystems zur Optimierung der digitalen Rekonstruktion in der Denkmalpflege. Dazu wird zunächst eine umfassende Datenbasis geschaffen, die explizites, digitalisiertes Wissen aus Datenbanken zur historischen Einordnung mit implizitem Wissen aus digitalisiertem Expertenkenntnissen verknüpft. Die Software, die im Projekt entwickelt wird, leitet daraus die relevanten Eigenschaften des zu rekonstruierenden Objektes ab. Die Software ermöglicht ebenfalls Simulation und Visualisierung der Rekonstruktionsvorschläge, um diese mit Originalen vergleichen zu können. So wird der Prozess transparenter, effizienter und führt zu besseren Entscheidungen bei allen Beteiligten.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Prof. Björn Sprungk +49 3731 39-3225
Bjoern.Sprungk@math.tu-freiberg.de
Ansprechperson bei PTKA
Dr.-Ing. Raymond Djaloeis
+49 721 608-24620
raymond.djaloeis@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Die Rekonstruktion historischer Denkmäler ist aufwendig, da Vorlagen oft unvollständig, unsystematisch dokumentiert und meist nicht digital verfügbar sind. Ohne spezielle Fachkenntnisse ist eine korrekte Einordnung und Nachbildung kaum möglich. Derzeit fehlen digitale Werkzeuge, die diesen Prozess unterstützen. Ein KI-gestütztes System kann hier Abhilfe schaffen, indem es Fachwissen, Quellen und Daten effizient verknüpft und so die Erhaltung von Kulturgut deutlich vereinfacht.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts RekonKI ist die Entwicklung eines KI-gestützten Assistenzsystems zur Optimierung der digitalen Rekonstruktion in der Denkmalpflege. Dazu wird zunächst eine umfassende Datenbasis geschaffen, die explizites, digitalisiertes Wissen aus Datenbanken zur historischen Einordnung mit implizitem Wissen aus digitalisiertem Expertenkenntnissen verknüpft. Die Software, die im Projekt entwickelt wird, leitet daraus die relevanten Eigenschaften des zu rekonstruierenden Objektes ab. Die Software ermöglicht ebenfalls Simulation und Visualisierung der Rekonstruktionsvorschläge, um diese mit Originalen vergleichen zu können. So wird der Prozess transparenter, effizienter und führt zu besseren Entscheidungen bei allen Beteiligten.
Innovationen und Perspektiven
Das Projekt bringt erstmals KI-basiertes Assistenzwissen in die Rekonstruktion historischer Objekte ein und leistet einen Beitrag zur digitalen Erschließung und nachhaltigen Nutzung historischer Kulturgüter. Durch die Umsetzung in mehreren Anwendungsfeldern des Denkmalschutzes ist das Assistenzsystem zukünftig in verschiedenen Bereichen einsetzbar. Zudem ist eine Übertragbarkeit auf Branchen außerhalb des Denkmalschutzes, z. B. im Bauwesen, möglich.
- Hochschule Reutlingen
- Netzwerk Südwestsachsen Digital (SWS Digital) e.V.
- pons asini, Linke, Dähne & Partner Restauratoren
- Staatliche Kunstsammlungen Dresden
- Technische Universität Bergakademie Freiberg
- Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. (TITV e.V.)
Ihre Favoriten
In der folgenden Liste sehen Sie Ihre ausgewählten Projekt-Favoriten.