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Cyber-humanes Arbeiten in Daten-Ökosystemen am Beispiel maschineller Softwareprüfung (ChAmp)

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Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028

Förderkennzeichen: 02L25A070, 02L25A071, 02L25A072, 02L25A073

Cyber-humane Zusammenarbeit Cyber-humane Zusammenarbeit

Forschungsziel:

Im Forschungsprojekt ChAmp1 wird am Beispiel der Softwaredokumentation von Messgeräten ein sprachmodellgestütztes Assistenzsystem entwickelt, das die cyber-humane Prüfung technischer Unterlagen erleichtert und die Arbeitsproduktivität steigert. Die Basis bilden große LLM-Sprachmodelle, die nach dem soziotechnischen Arbeitssystemansatz motivations- und zufriedenheitsförderlich zu gestalten und datenschutz- und ELSI-konform sind. Dazu passend werden Organisationsstrukturen partizipativ entwickelt und erprobt. Parallel werden arbeitsplatznahe Konzepte nachhaltiger Personalentwicklung erarbeitet, die den Übergang von tradierten zu cyber-humanen Arbeitsstrukturen unterstützen.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Ansprechperson Projektkoordination

Dr. Sascha Stowasser
+49 211 542263-15
s.stowasser@ifaa-mail.de

Ansprechperson bei PTKA

Dr.-Ing. Raymond Djaloeis
+49 721 608-24620
raymond.djaloeis@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Die Prüfung technischer Dokumente auf Konformität mit vielfältigen Vorgaben ist komplex, zeitintensiv und erfordert ein tiefes Verständnis für Fachbegriffe, Bedeutungsvarianten und Synonyme. Diese Aufgabe bindet hochqualifizierte Fachkräfte und ist fehleranfällig. Sprachmodelle, wie z. B. LLM, können gezielt unterstützen, indem sie relevante Begriffe erkennen und vergleichen. Um die damit verbundenen Produktivitätspotenziale zu erschließen, müssen diese Modelle datenschutzgerecht und unter Berücksichtigung ethischer, rechtlicher und sozialer Implikationen (ELSI) gestaltet sowie in interaktive Assistenzsysteme eingebettet werden.

Ziele und Vorgehen
Im Forschungsprojekt ChAmp1 wird am Beispiel der Softwaredokumentation von Messgeräten ein sprachmodellgestütztes Assistenzsystem entwickelt, das die cyber-humane Prüfung technischer Unterlagen erleichtert und die Arbeitsproduktivität steigert. Die Basis bilden große LLM-Sprachmodelle, die nach dem soziotechnischen Arbeitssystemansatz motivations- und zufriedenheitsförderlich zu gestalten und datenschutz- und ELSI-konform sind. Dazu passend werden Organisationsstrukturen partizipativ entwickelt und erprobt. Parallel werden arbeitsplatznahe Konzepte nachhaltiger Personalentwicklung erarbeitet, die den Übergang von tradierten zu cyber-humanen Arbeitsstrukturen unterstützen.

Innovationen und Perspektiven
Das entstehende Assistenzsystem beschleunigt sowohl die Prüfung als auch die Erstellung von Softwaredokumentationen und stärkt damit die Innovationskraft nicht nur der Messgerätebranche. Es lässt sich auf weitere regulatorische Prüfprozesse, z. B. im Rahmen des geplanten EU-Gesetzes zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz (AI Act), übertragen. Die entwickelten Vorgehensweisen mit den zugehörigen Personalentwicklungskonzepten werden für den branchenübergreifenden Transfer aufbereitet und über etablierte Netzwerke des Konsortiums verbreitet.

Projektpartner
  • ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.
  • Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
  • Sartorius Lab Instruments GmbH & Co.KG
  • ZENIT Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

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