Umweltfreundliches Verfahren zur Erzeugung von funktionalisierten Oxidschichten auf Aluminiumbauteilen (AlO2Eco)
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Fördermaßnahme: KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung (ab 2023)
Förderkennzeichen: 02P25K060
Forschungsziel:
Ziel des KMU-innovativ Projekts AIO2Eco ist die Weiterentwicklung eines Oxidationsverfahrens, bei dem lediglich Reinstwasser, Temperatur und Druck zum Einsatz kommen. Das Verfahren ist derzeit nur im Labormaßstab verfügbar und erzeugt dort sehr stabile Aluminiumoxidschichten mit neuartigen funktionalen Eigenschaften. Für den industriellen Einsatz muss die vorhandene Technologie vom Labormaßstab prozesstechnisch hochskaliert werden. Dafür wird ein Anlagenkonzept zusammen mit der Festlegung der chemischen Teilprozesse erstellt und darauf basierend eine Pilotanlage prototypisch aufgebaut. Anschließend werden die Prozesseinflussfaktoren hinsichtlich ihrer Störung auf den chemischen Prozess erforscht. Zur Prüfung, ob die Pilotanlage die aus dem Labor erwarteten Ergebnisse liefert, werden Musterteile durch normkonforme Tests erstellt, wie z. B. hinsichtlich Korrosion und Verschleiß, geprüft und der Prozess abschließend validiert.
Ansprechperson Projektkoordination
Dr. Patrick Doll +49 721 957760-40
patrick.doll@nanoshape.de
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. (FH) Alexander Bonning
+49 721 608-26308
alexander.bonning@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Aluminium ist aufgrund seines geringen Gewichts und der guten Bearbeitbarkeit ein beliebtes Konstruktionsmaterial. Um das Material hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit und funktionellen Eigenschaften, wie z. B. der Verschleißfestigkeit oder Optik, zu verbessern wird das sogenannte Eloxal-Verfahren genutzt. Bei diesem Verfahren wird eine Schutzschicht auf dem Aluminium unter Nutzung stark gesundheitsgefährdender Chemikalien und hohem Energieeinsatz erzeugt. Wünschenswert wäre ein Verfahren ohne die genannten Nachteile.
Ziele und Vorgehen
Ziel des KMU-innovativ Projekts AIO2Eco ist die Weiterentwicklung eines Oxidationsverfahrens, bei dem lediglich Reinstwasser, Temperatur und Druck zum Einsatz kommen. Das Verfahren ist derzeit nur im Labormaßstab verfügbar und erzeugt dort sehr stabile Aluminiumoxidschichten mit neuartigen funktionalen Eigenschaften. Für den industriellen Einsatz muss die vorhandene Technologie vom Labormaßstab prozesstechnisch hochskaliert werden. Dafür wird ein Anlagenkonzept zusammen mit der Festlegung der chemischen Teilprozesse erstellt und darauf basierend eine Pilotanlage prototypisch aufgebaut. Anschließend werden die Prozesseinflussfaktoren hinsichtlich ihrer Störung auf den chemischen Prozess erforscht. Zur Prüfung, ob die Pilotanlage die aus dem Labor erwarteten Ergebnisse liefert, werden Musterteile durch normkonforme Tests erstellt, wie z. B. hinsichtlich Korrosion und Verschleiß, geprüft und der Prozess abschließend validiert.
Innovationen und Perspektiven
Bei erfolgreicher Umsetzung entsteht ein neuartiger industrieller Beschichtungsprozess für Aluminiumbauteile, der eine umweltverträglichere und leistungsfähigere Alternative zum herkömmlichen Eloxal-Verfahren bietet. Die Technologie bietet Chancen für zahlreiche industrielle Anwendungen, beispielsweise in der Lackiertechnik, der Automobil-, der Luft- und Raumfahrttechnik und der Lebensmittelindustrie. Damit schafft das Projekt die Grundlage für nachhaltigere und leistungsfähigere Produkte in zahlreichen industriellen Anwendungen.
- nanoshape GmbH
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