KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI) | Stichtag: 22. Mai 2026

Am 17. März 2026 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 17.03.2026 B2) die Bekanntmachung vom 12.02.2026 zur Förderung von Projekten zum Thema „KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI)“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ veröffentlicht (Programmbroschüre „Zukunft der Wertschöpfung“, PDF, 5 MB, barrierefrei).

Ziel der Förderrichtlinie ist die Stärkung der Innovationskraft mittelständischer Unternehmen durch die Erforschung und Entwicklung flexibler KI-Lösungen – „KI-Module“ für Handel, Handwerk und Industrie.

Gefördert werden vorwettbewerbliche Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft. Diese dienen der Identifikation, Bewertung, Erforschung, Entwicklung und prototypischen Implementierung von bislang nicht erreichten Fähigkeiten von KI-Anwendungen für und in Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel. Die Fähigkeiten der KI-Anwendungen müssen für typische Anwendungsfälle der entsprechenden Sektoren relevant und wirtschaftlich bedeutsam sein.

Die Förderung erfolgt in zwei Phasen.

In der ersten Phase (Explorationsphase) sollen neuartige Ideen für die Bereitstellung der angestrebten Fähigkeit entwickelt, konkretisiert und hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen sowie ihrer Realisierbarkeit bewertet werden. Weiteres Ziel ist die Identifikation, Ansprache und Gewinnung leistungsfähiger, kompetenter und motivierter Partner für die sich potentiell anschließende FuE-Phase.

Die Explorationsphase wird von einem kleinen Verbund getragen. Dieser besteht aus einem Ausrüster-Unternehmen für die technische Lösung sowie zwei bis drei Forschungseinrichtungen oder Hochschulen.

Typische Aktivitäten in der ersten Phase können sein:

In der zweiten Phase („FuE-Phase“) steht die Realisierung des in der Explorationsphase entwickelten Konzepts im Mittelpunkt. Ziel ist die Entwicklung des konzeptionierten KI-Moduls sowie die Erforschung aller notwendigen Voraussetzungen. Anschließend soll das Modul in Unternehmen getestet und die damit verbundenen Fähigkeiten dort implementiert werden.

Voraussetzung für die Förderung in dieser Phase ist eine erfolgreich abgeschlossene und positiv bewertete Explorationsphase.

Gefördert wird außerdem ein wissenschaftliches Projekt, das dem wissenschaftlichen Diskurs zum Einsatz von KI in der Anwendung dient. Es baut auf den Ergebnissen der Verbundprojekte dieser Förderrichtlinie auf und berücksichtigt weitere Förderbekanntmachungen in diesem Bereich, insbesondere „Produktivitätssteigernde Anwendungen durch flexible und skalierbare KI-Lösungen in der Wertschöpfung (InProKI)“.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Für die Explorationsphase und das Wissenschaftliche Projekt ist dem Projektträger Karlsruhe in der ersten Verfahrensstufe bis spätestens 22. Mai 2026 eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze in elektronischer Form über das Internetportal easy-Online vorzulegen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.
Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen mit dem Projektträger PTKA Kontakt aufzunehmen. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.

Ansprechpersonen

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Christiane Morgenstern, Martina Göttel
0721 608-23010
modus-ki@ptka.kit.edu

Beratungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 13 bis 16 Uhr.

Bekanntmachung

KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI)

ModuS-KI-BAnz AT 17.03.2026 B2(PDF, 1,1 MB, nicht barrierefrei)

Infoveranstaltung

Für Interessenten ist eine Online-Infoveranstaltung zur Skizzeneinreichung ModuS-KI geplant:

25. März 2026 10:00 – 12:00 Uhr

Veranstaltungslink: https://teams.microsoft.com/meet/32248344672157?p=kLOAlM4GladNq4GSsy

Besprechungs-ID: 322 483 446 721 57

Passcode: Fx6i98Gm