HUMAINE Frühjahrsmesse: KI, die befähigt statt ersetzt
Rund 200 Gäste kamen letzte Woche zur fünften HUMAINE Frühjahrsmesse zusammen. In den angeregten Diskussionen zeigte sich branchenübergreifend ganz klar: Künstliche Intelligenz (KI) entfaltet ihren wahren Wert erst dann, wenn sie für und mit den Menschen entwickelt wird.

Im Fokus stand die Erkenntnis, dass KI keine menschliche Arbeitskraft ersetzen soll, sondern sie gezielt unterstützt und entlastet. Damit das gelingt, braucht es eine Multiakteursperspektive, die gleichermaßen Entwicklerinnen und Entwickler, Nutzerinnen und Nutzer, Führungskräfte, das Top-Management und Arbeitnehmervertretungen berücksichtigt und so zu verlässlichen KI-Lösungen beiträgt.
Diese Form der Zusammenarbeit trägt wesentlich dazu bei:
- Akzeptanzprobleme abzubauen
- Produktivität und Qualität zu steigern
- Arbeitsgestaltung nachhaltig zu verbessern
Ein wichtiger Baustein hierfür ist die HUMAINE Toolbox, mit der organisatorischer Wandel strukturiert und praxisnah gestaltet werden kann. Das interdisziplinäre Team aus Arbeitswissenschaft, Psychologie, Informatik und Ingenieurwissenschaften präsentierte gemeinsam mit den Praxispartnern des Konsortiums die Ergebnisse der vergangenen drei Jahre – kompakt und anschaulich auf der Frühjahrsmesse.
Besonders erfreulich war, dass mit der Gründungsversammlung des HUMAINE Network e.V. ein großer Schritt in Richtung Verstetigung getan wurde. Der neue Netzwerkverein sichert den Regionaltransfer, unterstützt die Weiterentwicklung des Projektkonsortiums und sichert die Existenz des Kompetenzzentrums über die Projektlaufzeit hinaus.
Ein inspirierender Tag – und ein starkes Signal für menschenzentrierte KI in der Arbeitswelt!