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internationaler Ort für die Konzeption eines KI-Agenten zur dynamischen Lebenszyklusanalyse von Produkten und Dienstleistungen (iOLA)

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Fördermaßnahme: Internationale Orte der Innovation (OdIn)

Laufzeit: 01.05.2026 - 30.04.2028

Förderkennzeichen: 02J25B030, 02J25B031

Gruppe von Menschen vor einem Demonstrator zum Thema Reuse Gruppe von Menschen vor einem Demonstrator zum Thema Reuse

Forschungsziel:

Ziel des Forschungsprojekts iOLA ist ein ganzheitlich evaluiertes Designkonzept eines DLCA-Agenten. Untersucht wird, ob und wie KI-Agenten die traditionelle Lebenszyklusanalyse verändern und eine DLCA über den gesamten, häufig internationalen Lebensweg eines Produkts oder einer Dienstleistung ermöglichen können. Hierzu werden die Anforderungen an eine DLCA anhand verschiedener Use-Cases erhoben und ein Agenten-Design entwickelt. Dieses wird aus ökologisch-kreislaufwirtschaftlicher, technischer, grenzüberschreitender und betriebswirtschaftlicher Perspektive überprüft. Auf Basis vorhandener Erfahrungen mit der DLCA-Methodik werden am Ort der Innovation deutsch-belgische Use-Cases inklusive spezifischer Anforderungen für eine grenzüberschreitende, EU-weite Anwendung des DLCA-Agenten entwickelt.

Ansprechperson Projektkoordination

Dr. Christiane Plociennik
+49 631 20575 3417
christiane.plociennik@dfki.de

Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Dorothee Weisser
+49 721 608-26150
dorothee.weisser@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
In einer dynamischen Lebenszyklusanalyse (DLCA) wird für jede Aktivität, die mit einem Produkt bzw. einer Dienstleistung verbunden ist, die entsprechende Prozessbilanz erstellt, kontinuierlich aktualisiert und nach verschiedenen Wirkungskategorien bewertet. Hierfür stehen aktuell keine adäquaten Softwarelösungen bereit. Parallel dazu transformieren Large Language Models (LLM) die Entwicklung und Nutzung komplexer Software grundlegend. KI-Agenten verbinden klassische Agententechnologie mit LLM, können autonom Aufgaben ausführen und dabei mit unstrukturierten, mehrsprachigen und dynamischen Inputs umgehen. Damit eröffnen sie neue Möglichkeiten für die kontinuierliche Erfassung, Verarbeitung und Bewertung lebenszyklusrelevanter Daten.

Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts iOLA ist ein ganzheitlich evaluiertes Designkonzept eines DLCA-Agenten. Untersucht wird, ob und wie KI-Agenten die traditionelle Lebenszyklusanalyse verändern und eine DLCA über den gesamten, häufig internationalen Lebensweg eines Produkts oder einer Dienstleistung ermöglichen können. Hierzu werden die Anforderungen an eine DLCA anhand verschiedener Use-Cases erhoben und ein Agenten-Design entwickelt. Dieses wird aus ökologisch-kreislaufwirtschaftlicher, technischer, grenzüberschreitender und betriebswirtschaftlicher Perspektive überprüft. Auf Basis vorhandener Erfahrungen mit der DLCA-Methodik werden am Ort der Innovation deutsch-belgische Use-Cases inklusive spezifischer Anforderungen für eine grenzüberschreitende, EU-weite Anwendung des DLCA-Agenten entwickelt.

Innovationen und Perspektiven
Der Innovationsgrad liegt in der Transformation der Lebenszyklusanalyse von einer statischen, projektbezogenen Betrachtung hin zu einem kontinuierlich arbeitenden, agentenbasierten Ansatz. Durch die Verankerung europäischer und deutscher Zielsysteme, rechtlicher Rahmenbedingungen und Bewertungsmaßstäbe leistet das Vorhaben zudem einen Beitrag zur technologischen Souveränität im Bereich KI-gestützter Nachhaltigkeitsbewertung.

Projektpartner
  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
  • Universität Duisburg-Essen

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