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Zentrum für Digitale und Integrierte Bauprozesse

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Fördermaßnahme: Internationale Orte der Innovation (OdIn)

Laufzeit: 01.05.2026 - 30.04.2028

Förderkennzeichen: 02J25B000

Baubeschäftigte beim 3D-Betondruck, deren Bewegungen im Raum mittels Photogrammetrie erfasst werden Baubeschäftigte beim 3D-Betondruck, deren Bewegungen im Raum mittels Photogrammetrie erfasst werden

Forschungsziel:

Das Ziel des Forschungsprojekts ZDIB ist die Entwicklung eines Bewertungs- und Entscheidungsrahmens, der Planenden und Ausführenden eine fundierte Gestaltung digital unterstützter, menschenzentrierter Bauprozesse ermöglicht. Dieser bewertet Produktivität, Nachhaltigkeit sowie physische, mentale und soziale Belastungen gemeinsam. Das ZDIB als Ort der Innovation soll sich dieser Aufgabe widmen. So soll verstanden werden, wie der Umgang mit Technologien wie Beton-3D-Druck und digitalen Assistenzsystemen in unterschiedlichen nationalen und internationalen Kontexten das Bauen beeinflusst. Dieser Umgang wird geprägt durch Kosten, Arbeitskräfteverfügbarkeit und weitere Rahmenbedingungen. Zum besseren Verständnis, wann der Einsatz von Maschinen sinnvoll erscheint, können körperliche und mentale Belastungen systematisch gemessen und vergleichbar gemacht werden.

Ansprechperson Projektkoordination

Dr. Bartlomiej Sawicki
+49 175 3783 112
b.sawicki@tu-braunschweig.de

Ansprechperson bei PTKA

Dr. Patricia Wolny
+49 721 608-24873
patricia.wolny@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Die Bauwirtschaft zählt trotz hoher wirtschaftlicher Bedeutung zu den am wenigsten digitalisierten Branchen. Insbesondere Abläufe auf der Baustelle sind weiterhin stark durch manuelle Arbeit geprägt. Dies setzt signifikanten Produktivitätsgewinnen Grenzen. Fortschrittliche Technologien, wie z.B. additive Fertigung, Robotik und KI bieten vielfältige Möglichkeiten für effizientere und menschenfreundlichere Bauprozesse. Bislang fehlt jedoch ein integrierter Ansatz, der technologische Effizienzgewinne systematisch mit physischen, mentalen und sozialen Aspekten der Arbeit verknüpft und bewertbar macht.

Ziele und Vorgehen
Das Ziel des Forschungsprojekts ZDIB ist die Entwicklung eines Bewertungs- und Entscheidungsrahmens, der Planenden und Ausführenden eine fundierte Gestaltung digital unterstützter, menschenzentrierter Bauprozesse ermöglicht. Dieser bewertet Produktivität, Nachhaltigkeit sowie physische, mentale und soziale Belastungen gemeinsam. Das ZDIB als Ort der Innovation soll sich dieser Aufgabe widmen. So soll verstanden werden, wie der Umgang mit Technologien wie Beton-3D-Druck und digitalen Assistenzsystemen in unterschiedlichen nationalen und internationalen Kontexten das Bauen beeinflusst. Dieser Umgang wird geprägt durch Kosten, Arbeitskräfteverfügbarkeit und weitere Rahmenbedingungen. Zum besseren Verständnis, wann der Einsatz von Maschinen sinnvoll erscheint, können körperliche und mentale Belastungen systematisch gemessen und vergleichbar gemacht werden.

Innovationen und Perspektiven
Das Projekt bietet bei Erfolg erstmals einen mehrdimensionalen Bewertungs- und Entscheidungsrahmen zur Evaluation, Gestaltung und zum optimierten Einsatz digitaler Bauprozesse. Auf diese Weise wird die technologische Handlungsfähigkeit der Baubranche gestärkt und eine praxisnahe Grundlage für den Einsatz digitaler Technologien geschaffen. Bewertet wird der Erfolg an messbaren Produktivitätsgewinnen, geringerer körperlicher Belastung und einer höheren Akzeptanz digitaler Technologien auf Baustellen.

Projektpartner
  • Technische Universität Braunschweig

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