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Resiliente, ressourceneffiziente digitale Wertschöpfungsketten durch dezentrale Fertigung – Ein transnationales Modellvorhaben am Beispiel von Deutschland und Großbritannien (Re2DiFab)

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Fördermaßnahme: Internationale Orte der Innovation (OdIn)

Laufzeit: 01.05.2026 - 30.04.2028

Förderkennzeichen: 02J25B010, 02J25B011

Exemplarische Darstellung der digitalen, dezentralen Fertigung mittels additiver Fertigung Exemplarische Darstellung der digitalen, dezentralen Fertigung mittels additiver Fertigung

Forschungsziel:

Ziel des Forschungsprojekts ist ein übertragbares Modell für resiliente und ressourceneffiziente Wertschöpfung durch digital vernetzte, dezentrale Fertigung. Dazu entwickelt Re²DiFab Designleitlinien, modulare Produktionszellen sowie Ansätze zu Datenhoheit und Geschäftsmodellen. Anhand ausgewählter Use Cases in den Bereichen Consumer, Medizintechnik und sicherheitskritische Produkte werden diese Konzepte in einem Living Lab als Ort der Innovation mit modularen Produktionszellen, Gaia-X-konformen Datenräumen sowie digitalen Zwillingen aufgebaut und demonstriert. So können grenzüberschreitende Interoperabilität und regulatorische Unterschiede realitätsnah erprobt werden.

Ansprechperson Projektkoordination

Patrick Springer
+49 711 970-1996
patrick.springer@ipa.fraunhofer.de

Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Jens Korell
+49 721 608-26527
jens.korell@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Globale Lieferketten haben sich als krisenanfällig erwiesen. Ereignisse wie die die Corona-Pandemie, die Suez-Havarie oder der Brexit machten Abhängigkeiten und Versorgungsrisiken deutlich. Gleichzeitig steigt der Druck, Emissionen zu senken. Dezentrale Fertigung bietet das Potenzial, Produkte als digitale Datensätze zu übertragen und lokal mittels additiver Fertigung herzustellen. Voraussetzung sind sichere, souveräne Datenräume und tragfähige transnationale, datenbasierte Geschäftsmodelle. Re²DiFab adressiert diese Lücke, indem es technische, organisatorische und regulatorische Aspekte dezentraler Fertigung zusammenführt. Die Zusammenarbeit mit Großbritannien erlaubt es, insbesondere im post-Brexit-Kontext, robuste und übertragbare Lösungsansätze zu ermöglichen.

Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts ist ein übertragbares Modell für resiliente und ressourceneffiziente Wertschöpfung durch digital vernetzte, dezentrale Fertigung. Dazu entwickelt Re²DiFab Designleitlinien, modulare Produktionszellen sowie Ansätze zu Datenhoheit und Geschäftsmodellen. Anhand ausgewählter Use Cases in den Bereichen Consumer, Medizintechnik und sicherheitskritische Produkte werden diese Konzepte in einem Living Lab als Ort der Innovation mit modularen Produktionszellen, Gaia-X-konformen Datenräumen sowie digitalen Zwillingen aufgebaut und demonstriert. So können grenzüberschreitende Interoperabilität und regulatorische Unterschiede realitätsnah erprobt werden.

Innovationen und Perspektiven
Das Projekt liefert praxistaugliche Demonstratoren für länderübergreifende, souveräne dezentrale Fertigung mit messbaren CO2-Einsparungen und hoher Interoperabilität. Perspektivisch entstehen neue datenbasierte Geschäftsmodelle, verkürzte Lieferzeiten und geringere Abhängigkeiten von globalen Lieferketten durch den Handel mit Produktdaten statt Teilen. Besonders profitieren KMU sowie unter anderem Branchen mit hohem Ersatzteilbedarf, z.B. aus der Medizintechnik. Es entstehen Perspektiven als europäische Referenzplattform sowie übertragbare Standards für souveräne, dezentrale Fertigung.

Projektpartner
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
  • Universität Stuttgart

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