Eureka- Circularity of carbon fibres for sport applications – Kreislauffähigkeit von Kohlenstofffasern für Sportanwendungen (rCF4Sports)
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Fördermaßnahme: Umdenken und Perspektiven für eine kreislauffähige Zukunft (CircularGlowUp)
Förderkennzeichen: 02J25C150, 02J25C151
Forschungsziel:
Ziel des Eureka-Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Prozesskette, in der sicherheitsrelevante Produkte aus recycelten Carbonfasern (rCF) industriell herstellbar werden und zertifizierbar sind. Dazu werden rCF-Garne zu ausgerichteten Geweben und Prepreg weiterentwickelt, um daraus Fahrradrahmen und -komponenten zu fertigen. Parallel werden insbesondere neue Ansätze im Bereich „Design for Circularity“ erarbeitet, Produkte konsequent für Reparatur, Rückführung und Recycling auszulegen. Mit der Integration projektspezifisch angepasster digitaler Produktpässe wird jeweils der Produktzustand entlang seines Lebenszyklus nachvollziehbar erfasst. Zudem werden Weiterbildungskonzepte zu diesen Themen und zur Schadensbewertung sowie exemplarischen Sammelstrategien für den Bereich Radsport aufgebaut. An einem fahrbereiten rCF-Demonstrator werden die entwickelten Ansätze evaluiert.
Ansprechperson Projektkoordination
Dr. Tjark von Reden +49 157 76811182
tjark.von.reden@composites-united.com
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Daniel Adam
+49 721 608-31415
daniel.adam@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Sportprodukte aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) stehen exemplarisch für lineare Wertschöpfung mit hohem Energieeinsatz und fehlenden Rückführungsstrukturen. Bis zu 95 % der CFK-Abfälle werden aktuell energetisch entsorgt oder dauerhaft auf Deponien abgelagert. Gleichzeitig wächst der Handlungsdruck durch strengere CO2-Vorgaben und Klimaziele sowie Kundenerwartungen an nachhaltige Produkte. Das Eureka-Projekt rCF4Sports adressiert dieses Spannungsfeld mit Partnern aus Deutschland und der Schweiz.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Eureka-Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer Prozesskette, in der sicherheitsrelevante Produkte aus recycelten Carbonfasern (rCF) industriell herstellbar werden und zertifizierbar sind. Dazu werden rCF-Garne zu ausgerichteten Geweben und Prepreg weiterentwickelt, um daraus Fahrradrahmen und -komponenten zu fertigen. Parallel werden insbesondere neue Ansätze im Bereich „Design for Circularity“ erarbeitet, Produkte konsequent für Reparatur, Rückführung und Recycling auszulegen. Mit der Integration projektspezifisch angepasster digitaler Produktpässe wird jeweils der Produktzustand entlang seines Lebenszyklus nachvollziehbar erfasst. Zudem werden Weiterbildungskonzepte zu diesen Themen und zur Schadensbewertung sowie exemplarischen Sammelstrategien für den Bereich Radsport aufgebaut. An einem fahrbereiten rCF-Demonstrator werden die entwickelten Ansätze evaluiert.
Innovationen und Perspektiven
Im Projekt entstehen Produktionsverfahren und Prozessstrukturen, die Reparatur und Recycling von Hochleistungssportprodukten aus recycelten Carbonfasern mit deutlich reduziertem CO2-Fußabdruck ermöglichen. Die erfolgreiche Umsetzung bemisst sich an bestandenen Sicherheitsprüfungen, funktionierenden Rückhol- und Reparaturstrukturen sowie marktfähigen Geschäftsmodellen. Die Ergebnisse sind übertragbar auf andere Sportprodukte und in die CFK-Branche. Das Projekt stärkt die europäische Wertschöpfung und zeigt, dass Kreislaufwirtschaft auch im Hochleistungsbereich funktionieren kann.
- Composites United e. V.
- Stefan Schmolke Carbontechnik
Ihre Favoriten
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