KMU-innovativ Entwicklung eines Vorgehensmodells für den kapazitätenorientierten Aufbau lernförderlicher Arbeitsumgebungen (KALA)
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Fördermaßnahme: KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung (ab 2023)
Förderkennzeichen: 02L25K500, 02L25K501, 02L25K502, 02L25K503, 02L25K504, 02L25K505
Forschungsziel:
Ziel des KMU-innovativ-Projektes KALA ist die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Vorgehensmodells, das KMU befähigt, eigenständig lernförderliche Arbeitsumgebungen als Grundlage kontinuierlicher Innovations- und Transferprozesse aufzubauen. Hierfür wird ein handlungsorientierter Kapazitätenaufbau auf individueller, Team- und Organisationsebene konzipiert. Eine KI-basierte App unterstützt die Entwicklung der erforderlichen Fähigkeiten durch Gamification und Peer-Learning-Ansätze Beide werden mit Anwenderunternehmen iterativ entwickelt und mittels Interviews, Workshops sowie Evaluationen validiert. In regelmäßigen Reviews werden weitere Unternehmen, Verbände und Multiplikatoren eingebunden.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Dr. Stefan Enzler +49 173 3556975
enzler@i-m-u.de
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Martina Göttel
+49 721 608-28561
martina.goettel@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Trotz hohen Innovationsdrucks gelangen Schlüsseltechnologien in KMU häufig nur zeitverzögert und punktuell in die Anwendung. Eine lernförderliche Arbeitsumgebung ist ein grundlegender Erfolgsfaktor, um tragfähige Ideen zu entwickeln und neue Technologien in wettbewerbsfähige Produkte oder effiziente Prozesse zu überführen. In der Praxis wird diese jedoch aufgrund fehlender Vorgehensmodelle und zugunsten kurzfristiger Zielerreichung in KMU selten systematisch aufgebaut. Die resultierende geringe Lern- und Innovationsdynamik stellt ein zunehmendes strategischen Risiko für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit dar.
Ziele und Vorgehen
Ziel des KMU-innovativ-Projektes KALA ist die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Vorgehensmodells, das KMU befähigt, eigenständig lernförderliche Arbeitsumgebungen als Grundlage kontinuierlicher Innovations- und Transferprozesse aufzubauen. Hierfür wird ein handlungsorientierter Kapazitätenaufbau auf individueller, Team- und Organisationsebene konzipiert. Eine KI-basierte App unterstützt die Entwicklung der erforderlichen Fähigkeiten durch Gamification und Peer-Learning-Ansätze Beide werden mit Anwenderunternehmen iterativ entwickelt und mittels Interviews, Workshops sowie Evaluationen validiert. In regelmäßigen Reviews werden weitere Unternehmen, Verbände und Multiplikatoren eingebunden.
Innovationen und Perspektiven
Bei erfolgreicher Umsetzung in die betriebliche Praxis können KMU die Qualität und Häufigkeit von Innovationsprozessen für die Implementierung von Schlüsseltechnologien dauerhaft steigern. Der branchenübergreifende Transfer des Vorgehensmodells, der App sowie der wissenschaftlichen Ergebnisse wird zum einen über ein erweitertes Dienstleistungsangebot von Beratungsunternehmen, zum anderen über die Hochschulbildung, Wissenschaft, Verbände und weitere Multiplikatoren sichergestellt. Damit leisten die Projektergebnisse einen signifikanten Beitrag zur Stärkung der technologischen Exzellenz in Deutschland.
- Bauer Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG
- F o m F G m b H
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
- Hochschule Pforzheim
- imu augsburg GmbH & Co. KG
- JEMAKO Produktionsgesellschaft mbH
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