Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI) | Stichtag: 22. Mai 2026

Am 17.03.2026 wurde im Bundesanzeiger (BAnz AT 17.03.2026 B1) die Bekanntmachung vom 12.02.2026 zur Förderung von Projekten zum Thema „Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)“ im Rahmen des Fachprogramms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ veröffentlicht. (Programmbroschüre „Zukunft der Wertschöpfung“, PDF, 4 MB, barrierefrei, überarbeitete Neuauflage, April 2026)

Ziel der Förderrichtlinie ist es, die Forschung und Entwicklung produktivitätssteigender KI-Anwendungen voranzutreiben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation durch den Einsatz flexibler KI-Lösungen entstehen. KI-Engineering (im Sinne von Gestalten von KI-Lösungen), die Umsetzung in Produktionsumgebungen sowie Monitoring und Wartung sind hierbei grundlegend. Die Richtlinie fördert die Analyse und Demonstration, wie KI in Wertschöpfungsnetzwerken eingesetzt werden kann, um die Produktivität zu steigern.

Jedes Projekt muss mindestens drei konkrete KI-Anwendungsfälle zur Produktivitätssteigerung ganzheitlich berücksichtigen. Die Anwendungsfälle müssen Ressourceneffizienz und Qualitätsniveau mit der wirtschaftlichen Umsetzung produktivitätssteigender KI-Prozesse in Einklang bringen.

Jedes Projekt muss die folgenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte aufgreifen und inhaltlich durchdringen sowie ein Transferkonzept entwickeln und umsetzen:

Diese Förderrichtlinie unterstützt die Entwicklung neuer KI-Lösungen in Form von flexiblen und skalierbaren Demonstratoren beziehungsweise Best-Practice-Beispielen. Geeignete Methoden und Werkzeuge der Industrie 4.0 sind, wo möglich, zu nutzen. Die Projekte sollen die entwickelten Lösungen prototypisch bei den beteiligten Unternehmen umsetzen. Spezifische Neu- oder grundlegende Weiterentwicklungen von (KI-)Algorithmen stehen nicht im Fokus.

Gefördert werden kooperative, vorwettbewerbliche und interdisziplinäre Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird motiviert und besonders gefördert.

Verwertung und Transfer sind dabei über die Grenzen des Verbunds hinaus von Anfang an von großer Bedeutung. Die Projekte müssen die Verwertbarkeit über die konkreten Anwendungsfälle hinaus darstellen, geeignete adressatengerechte Transfermaßnahmen entwickeln und umsetzen und während der Projektlaufzeit kontinuierlich Maßnahmen zur Wissenschaftskommunikation durchführen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere Organisationen, die Forschungsbeiträge zu den adressierten Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten sowie dem Transferkonzept liefern.

Das Antragsverfahren war zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe war dem beauftragten Projektträger bis spätestens 22. Mai 2026 eine zwischen den Partnern abgestimmte Projektskizze in elektronischer Form über das Internetportal easy-Online einzureichen. Eingereichte Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb.

Ansprechpersonen

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Dr.-Ing. Matthias Behrendt
0721 608-25296
matthias.behrendt@kit.edu

Dr.-Ing. Danuta Seredynska
0721 608-22944
danuta.seredynska@kit.edu

 

Bekanntmachung

Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)

InProKI_BAnz AT 17.03.2026 B1 (PDF, 0,9 MB, nicht barrierefrei)