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Erfolgreiches Remanufacturing durch datenbasierte Entscheidungsfindung und intelligente Prozessplanung – EREP

Abschlussbericht

Format: Publikation

Autor: Zielinski, J. et.al.

Fördermaßnahme: Zukunftsfonds Automobil - MobilKreis

Erscheinungsjahr: 2026

Zur Veröffentlichung
Bearbeitungszentrum der Pilotlinie des iwb Bearbeitungszentrum der Pilotlinie des iwb

Das übergeordnete Ziel des Projektes EREP war die Steigerung der Widerstandsfähigkeit der deutschen Produktionsindustrie. Dabei wurden insbesondere Elemente einer hybriden Prozesskette untersucht. Diese dienten im Rahmen des Projektes als Erweiterung für klassische Ansätze des Remanufacturings und somit der Kreislaufwirtschaft. Durch die Anwendung datenbasierter Methoden zur Entscheidungsfindung und Prozessplanung wurden zudem die Umsetzungsplanung effizient gestaltet.

Die hybride Prozesskette kombiniert additive und subtraktive Prozesse. Additive Verfahren dienten dem Materialauftrag, um beispielsweise abgenutzte Stellen oder Löcher durch zusätzliches Material anzureichern. Subtraktive Verfahren, auch als Materialabtrag bezeichnet, wurden als Ergänzung zu additiven Verfahren angewandt, um die Eigenschaften der Funktionsflächen definiert wiederherzustellen.

Als Projektergebnis entstand eine umfassende Prozesskette für das um additive Verfahren erweiterte Remanufacturing. Diese wurde durch intelligente Softwaretools begleitet, welche den Prozess von der Entscheidungsfindung bis hin zum Endergebnis einer wiederaufbereiteten Komponente unterstützten.

Dafür wurden im Projekt Kriterien erarbeitet, die eine datenbasierte Entscheidungsfindung zu einem hybriden Remanufacturing-Prozess ermöglichen. Die daraus resultierenden Kriterien werden anschließend in eine Software-Umgebung implementiert. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (insbesondere Convolutional Neural Networks, kurz: CNNs) wurde diese Software zu automatisierten Bauteilanalysen befähigt. Zudem wurden die Prozessschritte der hybriden Remanufacutring-Kette geplant. Dazu muss zu Beginn eine Möglichkeit geschaffen werden, die Differenz zwischen Alt- und Neuteilen softwaregestützt zu bestimmen. Abschließend erfolgte, basierend auf der bestimmten Differenzgeometrie, die Planung der benötigten Nachbearbeitungsschritte.