Forschung für robuste und anpassungsfähige Wertschöpfungssystem
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Resiliente Wertschöpfung ist ein zentrales Handlungsfeld im Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Referat T21).
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung widerstandsfähiger Wertschöpfungssysteme, die auch unter unsicheren und dynamischen Rahmenbedingungen handlungsfähig bleiben. Wertschöpfung basiert auf komplexen Zusammenhängen aus Prozessen, Technologien, menschlichen Kompetenzen sowie Kooperationen und Lieferketten. Gerade diese Abhängigkeiten machen Unternehmen anfällig für externe Störungen wie Pandemien, geopolitische Krisen oder wirtschaftliche Unsicherheiten.
Resiliente Wertschöpfung bedeutet, sich schnell an veränderte Bedingungen anzupassen, flexibel zu reagieren und Krisen erfolgreich zu bewältigen. Die Forschung in diesem Handlungsfeld identifiziert systematisch die Voraussetzungen, mit denen Unternehmen ihre Resilienz und Anpassungsfähigkeit stärken können.
Dabei werden praxisnahe Lösungen entwickelt, direkt in Unternehmen erprobt und anschließend auf weitere Anwendungsfelder übertragen. Beispiele hierfür sind moderne Risikomanagementansätze, alternative Produktions- und Dienstleistungskonzepte sowie die gezielte Weiterentwicklung von Kompetenzen der Beschäftigten.
Die Digitalisierung spielt dabei eine entscheidende Rolle: Sie hilft, kritische Abhängigkeiten zu reduzieren, Transparenz in Wertschöpfungsnetzwerken zu schaffen und die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg zu stärken.
Resiliente Wertschöpfung ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess, der Unternehmen widerstandsfähiger, flexibler und wettbewerbsfähiger macht. Die Forschung dazu leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit, Beschäftigung und zur wirtschaftlichen Resilienz Deutschlands.