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EUREKA- Befähigung produzierender Unternehmen zur Umsetzung von Circular Economy durch Nutzung von Daten (BePro-CEND)

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Entwicklung digitaler und zirkulärer Leistungsangebote im Rahmen des Projekts BePro-CEND Entwicklung digitaler und zirkulärer Leistungsangebote im Rahmen des Projekts BePro-CEND

Forschungsziel: Das Ziel des Forschungsvorhabens BePro-CEND liegt in der Befähigung von Unternehmen des Werkzeugmaschinenbaus, eigene digitale Leistungsangebote zu entwickeln, um damit eine durchgängige Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Hierfür ist es erforderlich, den Status quo der Unternehmen zu erfassen, um darauf aufbauend ökonomisch und ökologisch optimierte Geschäftsmodelle und Business-Ökosysteme zu implementieren.

Ansprechperson Projektkoordination

Prof. Joachim Metternich
+49 6151 16-21876
j.metternich@ptw.tu-darmstadt.de

Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Dorothee Weisser
+49 721 608-26150
dorothee.weisser@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Unternehmen – speziell im Bereich des Werkzeugmaschinenbaus – befinden sich in einem zunehmenden Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Grund dafür sind u. a. strengere gesetzliche Regularien und steigende Kundenanforderungen. Zudem führen technologischer Fortschritt, globale Herausforderungen und ein stetig wachsender Wettbewerb dazu, dass Unternehmen die Art und Weise ihrer Wertschöpfung grundlegend überdenken. Als vielversprechender Ansatz gelten zirkuläre Geschäftsmodelle, welche ökonomische und ökologische Kriterien integriert betrachten. Noch mangelt es an Werkzeugen, um die Komplexität einer datenorientierten Wirtschaft innerhalb eines Wertstroms zu erfassen und entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Zirkularität abzuleiten.

Zielsetzung
Das Ziel des Forschungsvorhabens BePro-CEND liegt in der Befähigung von Unternehmen des Werkzeugmaschinenbaus, eigene digitale Leistungsangebote zu entwickeln, um damit eine durchgängige Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Hierfür ist es erforderlich, den Status quo der Unternehmen zu erfassen, um darauf aufbauend ökonomisch und ökologisch optimierte Geschäftsmodelle und Business-Ökosysteme zu implementieren.

Vorgehensweise
In BePro-CEND werden Methoden zur Ausgestaltung und Optimierung digitaler, zirkulärer Geschäftsmodelle und Business Cases entwickelt. Diese beinhalten eine Morphologie zur Erfassung und Ableitung von Geschäftsmodellalternativen sowie ein Reifegradmodell für digitale, zirkuläre Leistungsangebote. Die Verknüpfung von Morphologie und Reifegradmodell ermöglicht eine systematische Analyse des Zustands eines Unternehmensnetzwerkes sowie das Ableiten von Maßnahmen zur Verbesserung der Zirkularität. Zudem werden analytische Verfahren für die Aufwandsbewertung, Erlösmodellierung und Quantifizierung des Anwender- und ökologischen Nutzens entwickelt, um Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Die Lösungskonzepte werden in praktischen Anwendungsfällen mit den Konsortialpartnern weiterentwickelt und evaluiert. Diese umschließen die Entwicklung digitaler Leistungsangebote zur Überwachung und Rückführung von Kühlschmierstoffen sowie zur Intensivierung und Verlängerung der Nutzungsphase von Werkzeugmaschinen und ihrer Komponenten.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Im Fokus des Verwertungskonzeptes steht eine Web-Applikation, in der Morphologie und Reifegradmodell interaktiv bereitgestellt werden, wodurch KMU im Maschinenbau niederschwellig bei der Planung und Einführung digitaler, zirkulärer Leistungsangebote unterstützt werden. Ergänzt wird die Web-Applikation durch Workshopangebote sowie einen Leitfaden. Im EU-REKA-Projekt BePro-CEND arbeiten Partner aus Deutschland und der Schweiz zusammen. Durch komplementäre Forschungskompetenzen und verstärkte länderübergreifende Tätigkeiten im Bereich digitaler Leistungsangebote kann deren Verbreitung zusätzlich beschleunigt werden.

Projektpartner
  • Berger Holding GmbH & Co. KG
  • Concircle Consulting GmbH
  • Kopp-Schleiftechnik GmbH
  • Lorenz Hoffmann GmbH
  • Oemeta Chemische Werke Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • Technische Universität Darmstadt
  • Wolf Werkzeugtechnologie GmbH

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