Eureka- Integration of Digital Product Passports for circular value creation – Integration Digitaler Produktpässe für eine kreislauforientierte Wertschöpfung (DPP4Value)
Stellen Sie sich Ihre individuelle Projektübersicht zusammen.
Fördermaßnahme: Umdenken und Perspektiven für eine kreislauffähige Zukunft (CircularGlowUp)
Förderkennzeichen: 02J25C210, 02J25C211, 02J25C212, 02J25C213, 02J25C214, INTCGL028, INTCGL029
Forschungsziel:
Ziel des Eureka-Forschungsprojekts DPP4Value ist es, aufbauend auf der standardisierten Verwaltungsschale (AAS), eine praxistaugliche DPP-Lösung für mittelständische Unternehmen zu entwickeln und zu erproben. Insbesondere wird eine skalierbare und übertragbare Ausgestaltung für eine branchenweite Integration erarbeitet. Dazu werden bei den Industriepartnern bestehende Prozesse auf erforderliche Daten analysiert, um Datenlücken zu identifizieren, zu schließen und insgesamt semantisch aufzubereiten. Ein zu entwickelndes KI-gestütztes Analysetool soll auf Basis der Produktpassdaten bei der Auswahl der optimalen R-Strategie unterstützen. Zudem werden neue Geschäftsmodelle wie „DPP-as-a-Service“ untersucht und Lernformate für Menschen in zirkulären Prozessen erstellt. Die Einführung eines DPP im laufenden Betrieb wird am Beispiel eines Industrielüfters erprobt. Mehrwerte und Aufwände für produzierende Unternehmen werden anhand technologischer, ökonomischer und ökologischer Kennzahlen bewertet.
Ansprechperson Projektkoordination
Prof. Johannes Fottner +49 89 289-15918
j.fottner@tum.de
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Daniel Adam
+49 721 608-31415
daniel.adam@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Der digitale Produktpass (DPP) kann in der Kreislaufwirtschaft Transparenz über Materialien, Zustand und Herkunft eines Produkts schaffen. In der Praxis fehlt produzierenden Unternehmen jedoch häufig das Verständnis dafür, welche Daten benötigt werden und wie diese in semantischer Form aufbereitet und standardisiert bereitgestellt werden können. Mit einer übertragbaren Vorgehensweise zur Integration von DPP in bestehende Produktionsprozesse kann damit ein deutlicher Mehrwert für Unternehmen und die Kreislaufwirtschaft geschaffen werden.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Eureka-Forschungsprojekts DPP4Value ist es, aufbauend auf der standardisierten Verwaltungsschale (AAS), eine praxistaugliche DPP-Lösung für mittelständische Unternehmen zu entwickeln und zu erproben. Insbesondere wird eine skalierbare und übertragbare Ausgestaltung für eine branchenweite Integration erarbeitet. Dazu werden bei den Industriepartnern bestehende Prozesse auf erforderliche Daten analysiert, um Datenlücken zu identifizieren, zu schließen und insgesamt semantisch aufzubereiten. Ein zu entwickelndes KI-gestütztes Analysetool soll auf Basis der Produktpassdaten bei der Auswahl der optimalen R-Strategie unterstützen. Zudem werden neue Geschäftsmodelle wie „DPP-as-a-Service“ untersucht und Lernformate für Menschen in zirkulären Prozessen erstellt. Die Einführung eines DPP im laufenden Betrieb wird am Beispiel eines Industrielüfters erprobt. Mehrwerte und Aufwände für produzierende Unternehmen werden anhand technologischer, ökonomischer und ökologischer Kennzahlen bewertet.
Innovationen und Perspektiven
DPP4Value entwickelt ein skalierbares und praxisnah erprobtes Vorgehen zur Integration digitaler Produktpässe in bestehende Produktionsprozesse. Der Ansatz verbindet erstmals standardisierte Datenstrukturen mit konkreten Anwendungen für R-Strategien und betriebliche Entscheidungsprozesse. Mittelständische Unternehmen können damit regulatorische Anforderungen effizienter erfüllen und fundierte Entscheidungen zur zirkulären Nutzung ihrer Produkte treffen.
- Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
- ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
- Neoception GmbH
- Technische Universität München
- AJP MOTOS, SA (Portugal)
- syn2tec eU (Österreich)
Ihre Favoriten
In der folgenden Liste sehen Sie Ihre ausgewählten Projekt-Favoriten.