Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen und Personaleinsatzplanung für produzierende Unternehmen (FlexPEP)
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Fördermaßnahme: Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)
Förderkennzeichen: 02L23B090, 02L23B091, 02L23B092, 02L23B093, 02L23B094, 02L23B095
Forschungsziel:
Ziel des Forschungsprojekts FlexPEP ist die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle für produzierende Unternehmen in Europa. Als Grundlage wird ein Reifegradmodell erarbeitet, das die Ableitung geeigneter Arbeitszeitmodelle für individuelle Unternehmen unter Berücksichtigung betrieblicher und gesetzlicher Randbedingungen in der EU ermöglicht. Zur praktischen Umsetzung werden zwei Softwarelösungen erarbeitet. Ein System zur flexiblen Personaleinsatzplanung ermöglicht die Berücksichtigung des aktuellen Kapazitätsbedarfs, individueller Arbeitszeitpräferenzen sowie erforderlicher Qualifizierungsmaßnahmen. Verknüpft mit der Planungssoftware entsteht so eine Arbeitnehmerplattform, die einen Vorschlag für individuelle Arbeitspläne generiert. Die Lösungen werden anhand von praktischen Anwendungsfällen validiert.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Dennis Grunert +49 241 8904-376
dennis.grunert@ipt.fraunhofer.de
Ansprechperson bei PTKA
Dr. Albena Spangenberg
+49 721 608-22943
albena.spangenberg@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Für produzierende Unternehmen in europäischen Kollaborationsnetzwerken stellen die Akquise von Fachkräften und die Flexibilität von Personal aktuell zwei zentrale Herausforderungen dar. Der Fachkräftemangel und steigende arbeitnehmer- und arbeitgeberseitige Anforderungen an eine flexible Arbeitsgestaltung sind dafür beispielhaft zu nennen. Dazu kommen dynamische Randbedingungen (z. B. Materialengpässe), kurzfristige Störungen (z. B. Personalausfall) und eine hohen Variantenvielfalt, die es dringend erforderlich machen, flexible Arbeitszeitmodelle sowie intelligenten Lösungen zur Personaleinsatzplanung zu etablieren.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts FlexPEP ist die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle für produzierende Unternehmen in Europa. Als Grundlage wird ein Reifegradmodell erarbeitet, das die Ableitung geeigneter Arbeitszeitmodelle für individuelle Unternehmen unter Berücksichtigung betrieblicher und gesetzlicher Randbedingungen in der EU ermöglicht. Zur praktischen Umsetzung werden zwei Softwarelösungen erarbeitet. Ein System zur flexiblen Personaleinsatzplanung ermöglicht die Berücksichtigung des aktuellen Kapazitätsbedarfs, individueller Arbeitszeitpräferenzen sowie erforderlicher Qualifizierungsmaßnahmen. Verknüpft mit der Planungssoftware entsteht so eine Arbeitnehmerplattform, die einen Vorschlag für individuelle Arbeitspläne generiert. Die Lösungen werden anhand von praktischen Anwendungsfällen validiert.
Innovationen und Perspektiven
Die Entwicklung von Softwarelösungen zur Steuerung flexibler Arbeitszeitmodelle adressiert europäische produzierende Unternehmen. Die Lösungen werden u. a. in der Produktion von Walzwerken, Antriebskomponenten und Batterien erprobt. Arbeitnehmer können flexibel Arbeitszeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten auswählen. Dabei erlaubt die Einbindung von Partnern aus Deutschland, Slowakei, Spanien und Ungarn die Berücksichtigung länderübergreifender gesetzlicher und betrieblicher Anforderungen an flexible Arbeitszeitmodelle.
- BMZ Germany GmbH
- DEGUMA-SCHÜTZ GmbH
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
- GTT Gesellschaft für Technologie Transfer mbH
- oculavis GmbH
- Primus Präzisionstechnik GmbH & Co. KG
Titel: FlexPEP_72. GfA-Frühjahrskongress 2026: Menschengerechte Arbeitsgestaltung
Datum: 11-03-2026 09:00:00 - 13-03-2026 17:00:00
Ort: Kassel
Der 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) steht unter dem Motto „Menschengerechte Arbeitsgestaltung“. Der Kongress verspricht nicht nur wertvolle fachliche Erkenntnisse, sondern bietet auch eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung und Praxis. Neben dem Leitthema sind weitere fünf Themenfelder geplant: Mensch und Arbeitssysteme, Technologien in der Arbeitswelt, Organisation und Führung, Kompetenzen und Qualifizierung. In den Workshopblöcken werden Best- und Next-Practices aus den BMFTR-geförderten Projekten der BMFTR-Fördermaßnahme „Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)“ sowie aus den Regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung (https://www.zukunft-der-wertschoepfung.de/zukunft-der-arbeit-regionale-kompetenzzentren-der-arbeitsforschung-2/) vorgestellt. Auf der Veranstaltung werden mit über 200 Fachvorträgen aktuelle Forschungsergebnisse und Anwendungsfälle aus Forschung, Lehre und Wirtschaft präsentiert sowie Erfahrungen und Gestaltungsansätze gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.
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