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Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen und Personaleinsatzplanung für produzierende Unternehmen (FlexPEP)

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Fördermaßnahme: Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2027

Förderkennzeichen: 02L23B090, 02L23B091, 02L23B092, 02L23B093, 02L23B094, 02L23B095

Flexible Personaleinsatzplanung in der Produktion mit FlexPEP Flexible Personaleinsatzplanung in der Produktion mit FlexPEP

Forschungsziel:

Ziel des Forschungsprojekts FlexPEP ist die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle für produzierende Unternehmen in Europa. Als Grundlage wird ein Reifegradmodell erarbeitet, das die Ableitung geeigneter Arbeitszeitmodelle für individuelle Unternehmen unter Berücksichtigung betrieblicher und gesetzlicher Randbedingungen in der EU ermöglicht. Zur praktischen Umsetzung werden zwei Softwarelösungen erarbeitet. Ein System zur flexiblen Personaleinsatzplanung ermöglicht die Berücksichtigung des aktuellen Kapazitätsbedarfs, individueller Arbeitszeitpräferenzen sowie erforderlicher Qualifizierungsmaßnahmen. Verknüpft mit der Planungssoftware entsteht so eine Arbeitnehmerplattform, die einen Vorschlag für individuelle Arbeitspläne generiert. Die Lösungen werden anhand von praktischen Anwendungsfällen validiert.

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Ansprechperson Projektkoordination

Dennis Grunert
+49 241 8904-376
dennis.grunert@ipt.fraunhofer.de

Ansprechperson bei PTKA

Dr. Albena Spangenberg
+49 721 608-22943
albena.spangenberg@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Für produzierende Unternehmen in europäischen Kollaborationsnetzwerken stellen die Akquise von Fachkräften und die Flexibilität von Personal aktuell zwei zentrale Herausforderungen dar. Der Fachkräftemangel und steigende arbeitnehmer- und arbeitgeberseitige Anforderungen an eine flexible Arbeitsgestaltung sind dafür beispielhaft zu nennen. Dazu kommen dynamische Randbedingungen (z. B. Materialengpässe), kurzfristige Störungen (z. B. Personalausfall) und eine hohen Variantenvielfalt, die es dringend erforderlich machen, flexible Arbeitszeitmodelle sowie intelligenten Lösungen zur Personaleinsatzplanung zu etablieren.

Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts FlexPEP ist die Entwicklung flexibler Arbeitszeitmodelle für produzierende Unternehmen in Europa. Als Grundlage wird ein Reifegradmodell erarbeitet, das die Ableitung geeigneter Arbeitszeitmodelle für individuelle Unternehmen unter Berücksichtigung betrieblicher und gesetzlicher Randbedingungen in der EU ermöglicht. Zur praktischen Umsetzung werden zwei Softwarelösungen erarbeitet. Ein System zur flexiblen Personaleinsatzplanung ermöglicht die Berücksichtigung des aktuellen Kapazitätsbedarfs, individueller Arbeitszeitpräferenzen sowie erforderlicher Qualifizierungsmaßnahmen. Verknüpft mit der Planungssoftware entsteht so eine Arbeitnehmerplattform, die einen Vorschlag für individuelle Arbeitspläne generiert. Die Lösungen werden anhand von praktischen Anwendungsfällen validiert.

Innovationen und Perspektiven
Die Entwicklung von Softwarelösungen zur Steuerung flexibler Arbeitszeitmodelle adressiert europäische produzierende Unternehmen. Die Lösungen werden u. a. in der Produktion von Walzwerken, Antriebskomponenten und Batterien erprobt. Arbeitnehmer können flexibel Arbeitszeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten auswählen. Dabei erlaubt die Einbindung von Partnern aus Deutschland, Slowakei, Spanien und Ungarn die Berücksichtigung länderübergreifender gesetzlicher und betrieblicher Anforderungen an flexible Arbeitszeitmodelle.

Projektpartner
  • BMZ Germany GmbH
  • DEGUMA-SCHÜTZ GmbH
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
  • GTT Gesellschaft für Technologie Transfer mbH
  • oculavis GmbH
  • Primus Präzisionstechnik GmbH & Co. KG
Publikationen
Titel: Personalflexibilität als Resilienzbooster im industriellen Wandel
Video des BMFTR-YouTube Kanals InnoPuls
Autor: FlexPEP
Erscheinungsjahr: 2026
Wie kann Flexibilität in Arbeitszeitmodellen, Qualifizierung und Personaleinsatzplanung ein produzierendes Unternehmen resilienter machen? Genau dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt FlexPEP. Ziel von FlexPEP ist die Entwicklung und Einführung flexibler Ansätze für produzierende Unternehmen in Deutschland und Europa. Grundlage bildet ein Reifegradmodell, das es Unternehmen ermöglicht, die eigene Personalflexibilität zu bewerten und passende Handlungsmaßnahmen abzuleiten, unter Berücksichtigung betrieblicher und personeller Anforderungen. Zur praktischen Umsetzung werden innovative Softwaredemonstratoren entwickelt. Ein System zur flexiblen Personaleinsatzplanung, das aktuellen Kapazitätsbedarf, individuelle Arbeitszeitpräferenzen und vorhandene Qualifikationen der Belegschaft berücksichtigt und Personaleinsätze optimiert, und ein System, das Fachkräftequalifizierung digitalisiert, sodass einen flexibleren Einsatz ermöglicht wird. Die entwickelten Lösungen werden anhand konkreter Anwendungsfälle aus der Praxis erprobt und validiert. Das Video wurde im YouTube-Fachkanal „InnoPuls“ des BMFTR veröffentlicht. Dort stellen Forschende aus geförderten Projekten des Fachprogramms „Zukunft der Wertschöpfung“ ihre Arbeit vor, geben Einblicke in ihren Forschungsalltag und teilen Erfahrungen sowie Ergebnisse aus erster Hand.
Titel: Datenorientierte Wertschöpfung im Fachprogramm Zukunft der Wertschöpfung
Video des BMFTR-YouTube Kanals InnoPuls
Autor: BMFTR / PTKA
Erscheinungsjahr: 2026
Datenorientierte Wertschöpfung ist ein zentrales Handlungsfeld im Fachprogramm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt „Zukunft der Wertschöpfung“ (Referat T21). Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Wertschöpfungssystemen, in denen Daten als strategische Ressource genutzt werden, um innovative, effiziente und nachhaltige Lösungen zu ermöglichen. Dabei wird Mehrwert durch die qualitative und durchgängige Erhebung, intelligente Verknüpfung sowie sichere Nutzung und kollaborative Teilung von Daten geschaffen. Durch die anwendungsspezifische Auswertung entstehen neue digitale Leistungen und systemübergreifende Lösungen, die eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in Datenräumen fördern. Die datenorientierte Gestaltung des gesamten Wertschöpfungsraums – von Produktionsprozessen bis hin zu Produkt-Service-Systemen – ermöglicht eine grundlegende Neuausrichtung industrieller Abläufe. Dies trägt dazu bei, Zeit, Kosten, Ressourcen und Energie signifikant einzusparen. Gleichzeitig unterstützen datenbasierte Lösungen zur Nachverfolgung von Produkten, Komponenten und Materialien entlang ihres gesamten Lebenszyklus die digitale und grüne Transformation. In Kombination mit kollaborativen Netzwerken leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Industrial Metaverse. Datenorientierte Wertschöpfung eröffnet damit neue Chancen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität und stärkt die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland.

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