Gemeinwohlorientierte Innovationen durch Daten-Einsatz in Organisationen und Netzwerken (Gideon)
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Förderkennzeichen: 02K25A060, 02K25A061, 02K25A063, 02K25A064, 02K25A065
Forschungsziel:
Das Forschungsprojekt Gideon untersucht, wie nutzenstiftende Wertschöpfung durch Datenteilen entsteht. Dazu entwickelt es ein digitales Datenökosystem für automatisiertes unternehmensübergreifendes Datenteilen bei gemeinwohlorientierten Unternehmen. Hierfür wird iterativ eine Plattform erarbeitet, die KI-gestützt das Wertschöpfungspotenzial aus dem Zusammenspiel von eigenen und fremden Daten erkennt und bewertet. Zudem wird eine Data-Governance-Struktur erarbeitet. Anhand von Datenökosystemen für Wasserinfrastruktur und Kreislaufwirtschaft für Smartphones werden unternehmerische, rechtliche und technische Rahmenbedingungen beleuchtet. Die prototypische Realisierung erfolgt durch die Integration des Ansatzes in die bestehenden Systeme und Prozesse der Anwendungspartner.
Ansprechperson Projektkoordination
Matthias Koch +49 631 6800-2120
matthias.koch@iese.fraunhofer.de
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Jens Korell
+49 721 608-26527
jens.korell@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Innovationen und tiefere volkswirtschaftliche Wertschöpfung entstehen durch besseren Austausch von Daten zwischen Unternehmen. Regulative Initiativen, wie der digitale Produktpass, reichen für eine umfassende Transformation der Datennutzung noch nicht aus. Unternehmen in der freien Wirtschaft scheuen bisher ein freiwilliges Datenteilen aufgrund befürchteter Wettbewerbsnachteile. Bei gemeinwohlorientierten Unternehmen, zum Beispiel aus der Wasserversorgung, ergibt sich der Bedarf, Verbrauchsdaten in größerem Maße zu erheben und zu teilen und für alle Beteiligten nutzenstiftender Wertschöpfung zu untersuchen.
Ziele und Vorgehen
Das Forschungsprojekt Gideon untersucht, wie nutzenstiftende Wertschöpfung durch Datenteilen entsteht. Dazu entwickelt es ein digitales Datenökosystem für automatisiertes unternehmensübergreifendes Datenteilen bei gemeinwohlorientierten Unternehmen. Hierfür wird iterativ eine Plattform erarbeitet, die KI-gestützt das Wertschöpfungspotenzial aus dem Zusammenspiel von eigenen und fremden Daten erkennt und bewertet. Zudem wird eine Data-Governance-Struktur erarbeitet. Anhand von Datenökosystemen für Wasserinfrastruktur und Kreislaufwirtschaft für Smartphones werden unternehmerische, rechtliche und technische Rahmenbedingungen beleuchtet. Die prototypische Realisierung erfolgt durch die Integration des Ansatzes in die bestehenden Systeme und Prozesse der Anwendungspartner.
Innovationen und Perspektiven
Durch das Datenökosystem, die Harmonisierung von Datenformaten und die unterstützende KI entsteht eine hohe Motivation der teilnehmenden Unternehmen, Daten zu teilen, verbunden mit der Möglichkeit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Die Projektergebnisse können aus der Wasser- und Kreislaufwirtschaft auf weitere Branchen übertragen werden, z. B. im Bereich Smart City. Die Verstetigung wird durch die Integration der technischen Ergebnisse in Open-Source-Bausteine unterstützt. Die branchenunabhängige Übertragbarkeit auf weitere Sektoren ermöglicht eine breite wirtschaftliche Verwertung der entwickelten Lösungen.
- BERLINER WASSERBETRIEBE
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
- Integrated Worlds GmbH
- KWB Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
- Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Ihre Favoriten
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