KMU-innovativ Additives Unterpulverschweißen für die mobile Bauteilreparatur (SAARepair)
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Fördermaßnahme: KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung (ab 2023)
Förderkennzeichen: 02P25K050, 02P25K051, 02P25K052
Forschungsziel:
Bei tonnenschweren Schmiede- und Gussbauteilen führen innere Fehlstellen bei der Herstellung, beziehungsweise Verschleiß bei der Nutzung, zu Ausschuss oder Versagen mit hohem wirtschaftlichem Schaden. Reparaturen sind bislang kaum möglich, da etablierte Schweißverfahren bei großen Bauteilen an Grenzen stoßen. Ziel des KMU-innovativ Projekts SAARepair ist die Entwicklung eines Verfahrens, das den subtraktiven Abtrag der Fehlstellen mit einem fehlerfreien additiven Auftragsverfahren kombiniert. Im Mittelpunkt steht dabei die Weiterentwicklung des additiven SAAM-Verfahrens (Lichtbogen-Auftragsschweißen unter Pulver) und die technische Adaptation für den Einsatz in einer neu zu konzipierenden mobilen Werkzeugmaschine. Die Lösung reduziert Ausschusskosten, erhöht die Ressourceneffizienz und verringert die Abhängigkeit von Lieferketten. Die Ergebnisse stärken Gießerei- und Schmiedebetriebe sowie Endanwender durch die Weiterverwendung werthaltiger Komponenten.
Ansprechperson Projektkoordination
Susanne Witt +49 3722 59863-0
susanne.witt@metrom.com
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Stefan Scherr
+49 721 608-25286
stefan.scherr@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Bei tonnenschweren Schmiede- und Gussbauteilen führen innere Fehlstellen bei der Herstellung, beziehungsweise Verschleiß bei der Nutzung, zu Ausschuss oder Versagen mit hohem wirtschaftlichem Schaden. Reparaturen sind bislang kaum möglich, da etablierte Schweißverfahren bei großen Bauteilen an Grenzen stoßen. Porenbildung und Bindefehler beeinträchtigen hier die Qualität der Reparatur und damit die Sicherheit des Bauteils. Es fehlt bislang an einer Prozesskette zur wirtschaftlichen Reparatur großer, sicherheitsrelevanter Stahlbauteile.
Ziele und Vorgehen
Ziel des KMU-innovativ Projekts SAARepair ist die Entwicklung eines Verfahrens, das den subtraktiven Abtrag der Fehlstellen mit einem fehlerfreien additiven Auftragsverfahren kombiniert. Im Mittelpunkt steht dabei die Weiterentwicklung des additiven SAAM-Verfahrens (Lichtbogen-Auftragsschweißen unter Pulver) und die technische Adaptation für den Einsatz in einer neu zu konzipierenden mobilen Werkzeugmaschine. Dafür wird zunächst eine stabile Prozessroutine mit präziser Wärmeführung und fehlerfreier Schichtauftragung erarbeitet und simuliert. Darauf aufbauend erfolgt die Umsetzung in einer Demonstratoranlage, an der das Gesamtsystem validiert und unter anderem am Anwendungsbeispiel der Reparatur eines Schmiedesattels erprobt wird.
Innovationen und Perspektiven
Die entwickelte Technologie ermöglicht erstmals die wirtschaftliche, mobile Reparatur sicherheitsrelevanter Großbauteile aus Stahl. Durch die Kombination von subtraktiver und additiver Fertigung entsteht ein neuartiger Reparaturprozess, der auf Guss- und Schmiedekomponenten übertragbar ist. Die Lösung reduziert Ausschusskosten, erhöht die Ressourceneffizienz und verringert die Abhängigkeit von Lieferketten. Die Ergebnisse stärken Gießerei- und Schmiedebetriebe sowie Endanwender durch die Weiterverwendung werthaltiger Komponenten. Der Erfolg zeigt sich in einem einsatzfähigen Reparaturprozess und marktfähiger Technik.
- M + W Maschinen- und Werkzeugbau GmbH
- METROM Mechatronische Maschinen GmbH
- Technische Hochschule Deggendorf
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