KMU-innovativ Neue Arbeitsgestaltung durch den strukturellen Einsatz von KI-gestützten Sensortechnologien (FOKUS)
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Fördermaßnahme: KMU-innovativ: Zukunft der Wertschöpfung (ab 2023)
Förderkennzeichen: 02L25K540, 02L25K541
Forschungsziel:
Das KMU-innovativ-Projekt FOKUS entwickelt ein integriertes KI-Assistenzsystem zur objektiven Erfassung und Verbesserung kognitiver Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, konzentriertes und gesundes Arbeiten in Unternehmen datenbasiert zu unterstützt. Moderne Sensorik erfasst, unter Berücksichtigung des Datenschutzes, individuelle Konzentrations- und Stresszustände, die mit zu entwickelnden Algorithmen klassifiziert werden. Daraus werden Schlüsselfaktoren der jeweiligen Belastung abgeleitet. Auf dieser Basis erhalten Mitarbeitende personalisierte Beratung und Unternehmen Hinweise für eine bessere Arbeitsorganisation. Der Ansatz wird im betrieblichen Alltag erprobt und evaluiert. So entstehen praxisnahe Handlungsempfehlungen sowie eine digitale Transferplattform, die als zentraler Wissenshub für Unternehmen fungiert.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Dr. Milad Geravand +49 176 24496233
milad.geravand@deep-care.de
Ansprechperson bei PTKA
Mira Valeria Schulz, MBA
+49 721 608-26139
mira.schulz@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Moderne Arbeit verlangt anhaltend hohe Konzentration und Belastbarkeit. Damit wächst das Risiko mentaler Erschöpfung bis hin zum Burn-out. Fehlzeiten und Leistungseinbußen aufgrund psychischer und kognitiver Belastungen verursachen erhebliche betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten. Präventive Ansätze setzen bislang häufig erst spät oder unsystematisch an. Die kognitive Ergonomie stellt daher einen Schlüsselfaktor dar, um die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden nachhaltig zu sichern.
Ziele und Vorgehen
Das KMU-innovativ-Projekt FOKUS entwickelt ein integriertes KI-Assistenzsystem zur objektiven Erfassung und Verbesserung kognitiver Arbeitsbedingungen. Ziel ist es, konzentriertes und gesundes Arbeiten in Unternehmen datenbasiert zu unterstützt. Moderne Sensorik erfasst, unter Berücksichtigung des Datenschutzes, individuelle Konzentrations- und Stresszustände, die mit zu entwickelnden Algorithmen klassifiziert werden. Daraus werden Schlüsselfaktoren der jeweiligen Belastung abgeleitet. Auf dieser Basis erhalten Mitarbeitende personalisierte Beratung und Unternehmen Hinweise für eine bessere Arbeitsorganisation. Der Ansatz wird im betrieblichen Alltag erprobt und evaluiert. So entstehen praxisnahe Handlungsempfehlungen sowie eine digitale Transferplattform, die als zentraler Wissenshub für Unternehmen fungiert.
Innovationen und Perspektiven
Die angestrebte Lösung ermöglicht es Unternehmen und Mitarbeitenden, mentale Belastungen frühzeitig zu erkennen und Arbeitsprozesse gezielt anzupassen. Sie ermöglicht besserer Konzentration, reduziert Stress eine höhere Arbeitszufriedenheit und verminderte Arbeitsunfähigkeit. Die niederschwelligen Handlungsempfehlungen sind besonders für KMU geeignet und übertragbar auf verschiedene Branchen mit hohen kognitiven Belastungen wie Wissensarbeit, Gesundheitsberufe, Verkehr oder Logistik. Das Projekt zeigt die Relevanz von kognitiver Ergonomie und rückt sie in den Fokus von Wirtschaft und Wissenschaft.
- Deep Care GmbH
- Universität Stuttgart
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