Konzept zur Integration eines offenen Kommunikationsstandards zur Vernetzung von Lichtpunkten (IgeL_x)
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Förderkennzeichen: 02K25A080, 02K25A081
Forschungsziel:
Ziel des Forschungsprojekts IgeL_x ist die digitale Vernetzung der Beleuchtungsinfrastruktur auf Basis eines herstelleroffenen Non-Profit-Kommunikationsstandards. Zunächst wird der Standard selbst als Kommunikationstechnologie entwickelt. Ergänzend wird ein Betreiberkonzept für ein gemeinwohlorientiertes Daten-Ökosystem erarbeitet. Dieses regelt das Zusammenspiel aller Akteure und klärt, wie der Standard gewartet und an künftige Entwicklungen angepasst wird. Hierfür werden Nutzungskontext, Koordinations- und Regelungsmechanismen untersucht. Abschließend werden Anwendungsfälle prototypisch umgesetzt und in Kommunen evaluiert.
Ansprechperson Projektkoordination
Prof. Stephan Völker +49 30 314-22277
stephan.voelker@tu-berlin.de
Ansprechperson bei PTKA
Yvonne Haußmann, M.Sc.
+49 721 608-25288
yvonne.haussmann@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
In Deutschland werden neun Millionen Lichtpunkte, also Lichtquellen im öffentlichen Raum, zur Beleuchtung öffentlicher Straßen betrieben. Jedoch gibt es aktuell keinen einheitlichen Kommunikationsstandard, der einen offenen Austausch von Daten zwischen den Herstellern ermöglicht. Dies erschwert die flächendeckende Umsetzung intelligenter und effizienter Beleuchtungskonzepte. Auch weitere Anwendungen für eine digitalisierte Stadtentwicklung könnten durch eine Vernetzung der stromversorgten Beleuchtungsmasten leichter realisiert werden.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts IgeL_x ist die digitale Vernetzung der Beleuchtungsinfrastruktur auf Basis eines herstelleroffenen Non-Profit-Kommunikationsstandards. Zunächst wird der Standard selbst als Kommunikationstechnologie entwickelt. Ergänzend wird ein Betreiberkonzept für ein gemeinwohlorientiertes Daten-Ökosystem erarbeitet. Dieses regelt das Zusammenspiel aller Akteure und klärt, wie der Standard gewartet und an künftige Entwicklungen angepasst wird. Hierfür werden Nutzungskontext, Koordinations- und Regelungsmechanismen untersucht. Abschließend werden Anwendungsfälle prototypisch umgesetzt und in Kommunen evaluiert.
Innovationen und Perspektiven
Durch den herstelleroffenen Standard wird es Betreibern öffentlicher Beleuchtung ermöglicht, flächendeckend dynamische Beleuchtungslösungen einzusetzen. Dies trägt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei, senkt den Energieverbrauch und reduziert Lichtverschmutzung. Darüber hinaus schafft die Vernetzung der Infrastruktur gemeinsam mit dem entstehenden Daten-Ökosystem die Grundlage für eine Vielzahl zukunftsweisender Anwendungen, wie etwa die Entwicklung vorausschauender Wartungsmodelle oder die Nutzung der Daten für digitale Zwillinge im urbanen Raum.
- Technische Universität Berlin
- Technische Universität Darmstadt
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