Reflexion und Transfer: Zur Gegenwart eines Theorieprogramms (Luhmann100)
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Fördermaßnahme: Gestaltung der Arbeit in europäischen Kollaborationsnetzwerken (EuKoNet)
Förderkennzeichen: 02L23B110
Forschungsziel:
Ziel der Transferveranstaltung Luhmann 100 ist ein vertieftes Verständnis der wechselseitigen Einflüsse von Medien, Organisations- und Funktionssystemen in dynamischen Arbeitswelten sowie der daraus resultierenden Konsequenzen für die Wertschöpfung. Die Unterscheidung zwischen Funktions- und Organisationssystemen unterstützt eine präzisere Einordung und fundierte Folgenabschätzung gesellschaftlicher Umbrüche sowie digitaler Vernetzung im Hinblick auf Wertschöpfungsprozesse. Ziel des Projekts ist es daher, Impulse für Wissenschaft, Beratung und Organisationsentwicklung zu setzen. Internationale Kooperationen innerhalb der Wissenschaft sowie zwischen Wissenschaft und Praxis werden angeregt und der wissenschaftliche Nachwuchs soll gezielt auf entsprechende Potenziale aufmerksam gemacht werden.
Ansprechperson Projektkoordination
Prof. Dirk Baecker dirk.baecker@zu.de
Ansprechperson bei PTKA
Judith Schliephake, M.A.
+49 721 608-29050
judith.schliephake@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Anlässlich des 100. Geburtstags des Soziologen Niklas Luhmann findet eine internationale Tagung für Wissenschaft und Wirtschaft statt. Zentrale Frage der Veranstaltung ist, wie die durch Digitalisierung gesteigerte Vernetzung und zunehmende Komplexität unser Leben und Arbeiten verändert. Grundlage bilden die Theorien Luhmanns zum Zusammenspiel von Funktions- und Organisationssystemen, also von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Wie kann Wertschöpfung unter den Bedingungen einer hochdynamischen Welt gelingen?
Ziele und Vorgehen
Ziel der Transferveranstaltung Luhmann 100 ist ein vertieftes Verständnis der wechselseitigen Einflüsse von Medien, Organisations- und Funktionssystemen in dynamischen Arbeitswelten sowie der daraus resultierenden Konsequenzen für die Wertschöpfung. Die Unterscheidung zwischen Funktions- und Organisationssystemen unterstützt eine präzisere Einordung und fundierte Folgenabschätzung gesellschaftlicher Umbrüche sowie digitaler Vernetzung im Hinblick auf Wertschöpfungsprozesse. Ziel des Projekts ist es daher, Impulse für Wissenschaft, Beratung und Organisationsentwicklung zu setzen. Internationale Kooperationen innerhalb der Wissenschaft sowie zwischen Wissenschaft und Praxis werden angeregt und der wissenschaftliche Nachwuchs soll gezielt auf entsprechende Potenziale aufmerksam gemacht werden.
Innovationen und Perspektiven
Die Tagung trägt dazu bei, ein Verständnis gesellschaftlicher Dynamiken und Turbulenzen sowie organisationaler Resilienz zu entwickeln. Ein zu einfaches, rein technisches Verständnis von KI wird kritisch reflektiert und um soziale Voraussetzungen sowie Auswirkungen ergänzt. Dies ist entscheidend für eine innovative Entwicklung von KI und ihren produktiven Einsatz. Die Publikationen der Tagungsergebnisse werden Perspektiven für eine gezieltere und damit wirksamere Beratung für die Praxis aufzeigen und so zur Weiterentwicklung der Gesellschaft und Wettbewerbsfähigkeit im KI-induzierten Wandel beitragen.
- Zeppelin Universität gemeinnützige GmbH
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