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Regionales Fabrik-Sharing zur Steigerung von Resilienz und Nachhaltigkeit der Wertschöpfung von KMU (RegioFab)

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Fördermaßnahme: Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke im turbulenten Umfeld - Aufbau von Resilienz in produzierenden Unternehmen (Resipro)

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2027

Förderkennzeichen: 02J23C000, 02J23C001, 02J23C002, 02J23C003, 02J23C004, 02J23C006

Webseite
Regionales Fabriksharing für resiliente und nachhaltige Lieferketten von KMU und Startups Regionales Fabriksharing für resiliente und nachhaltige Lieferketten von KMU und Startups

Forschungsziel:

Ziel ist die neuartige Zusammenführung von regionalen Kapazitätsnachfragern und -anbietern, mit Fokus auf Resilienz- und Nachhaltigkeitsfaktoren. Die beteiligten KMU verfügen gemeinsam über eine breite Palette von Fertigungstechnologien. Anhand dreier Anwendungsfälle entwickeln und erproben sie Methoden und Tools, um Produktionsprozesse agiler und flexibler, Planungs- und Auftragsbearbeitungsprozesse digitaler und transparenter zu gestalten und regionale Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen. In Kombination mit Mitarbeitendenworkshops und Experteninterviews werden neue und generalisierbare Erkenntnisse abgeleitet, aufbereitet und in die Anwendung gebracht.

Ansprechperson Projektkoordination

Prof. Steffen Kinkel
+49 721 925-2915
steffen.kinkel@h-ka.de

Ansprechperson bei PTKA

Dr.-Ing. Matthias Behrendt
+49 721 608-25296
matthias.behrendt@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Auch wenn das Bewusstsein für die Störanfälligkeit der Lieferketten bei den RegioFab Anwendungsunternehmen ausgeprägt ist, mangelt es an Voraussetzungen, um sich resilient aufzustellen. Produktionsprozesse sind zu unflexibel und Auftragsprozesse ineffizient und intransparent. Zudem können teure Redundanzen nicht vorgehalten werden und innerhalb der Lieferkette wird zu wenig kollaboriert. Die Entwicklung, Implementierung und Nutzung von regionalem Fabrik-Sharing kann als Katalysator für die Bewältigung dieser Hindernisse dienen und es KMU ermöglichen, Fertigungskapazitäten regional zu teilen. Dies erhöht neben der eigenen Wettbewerbsfähigkeit auch die Widerstandkraft.

Ziele und Vorgehen
Ziel ist die neuartige Zusammenführung von regionalen Kapazitätsnachfragern und -anbietern, mit Fokus auf Resilienz- und Nachhaltigkeitsfaktoren. Die beteiligten KMU verfügen gemeinsam über eine breite Palette von Fertigungstechnologien. Anhand dreier Anwendungsfälle entwickeln und erproben sie Methoden und Tools, um Produktionsprozesse agiler und flexibler, Planungs- und Auftragsbearbeitungsprozesse digitaler und transparenter zu gestalten und regionale Wertschöpfungsnetzwerke aufzubauen. In Kombination mit Mitarbeitendenworkshops und Experteninterviews werden neue und generalisierbare Erkenntnisse abgeleitet, aufbereitet und in die Anwendung gebracht.

Innovation und Perspektiven
Maßnahmen zur Resilienzsteigerung bergen meist ein hohes Investitionsrisiko. RegioFab hingegen ermöglicht diese mit ökonomischen und ökologischen Vorteilen, indem die Geschäftsmodelle der KMU flexibilisiert und neue Fertigungstechnologien sowie Kundensegmente erschlossen werden. Perspektivisch entstehen deutschlandweit regionale Fabrik-Sharing-Netzwerke. KMU werden resilienter und können sich fundiert gegen eine globale Wertschöpfungskette entscheiden. Startups wird es ermöglicht, gar nicht erst in die globale Abhängigkeit gehen zu müssen. Damit können proaktiv Vorkehrungen für zukünftige Anforderungen getroffen werden, die beispielsweise aus CO2-Bepreisung und Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz folgen.

Projektpartner
  • 4flow AG
  • Fiber Engineering GmbH
  • Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
  • Maus GmbH Modell- und Formenbau
  • Schäfer Kunststofftechnik GmbH
  • Technische Universität München
Publikationen
Titel: Forschung für resiliente Produktions- und Wertschöpfungsnetzwerke
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Autor: Projekt Resipro
Erscheinungsjahr: 2026
In diesem Video stellen wir die Förderbekanntmachung „Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke im turbulenten Umfeld – Aufbau von Resilienz in produzierenden Unternehmen (Resipro)“ vor. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, denen produzierende Unternehmen und ihre Wertschöpfungsnetzwerke in einem zunehmend dynamischen und unsicheren Umfeld begegnen, sowie die Ansätze, mit denen ihre Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann.
Titel: Handbuch Kreislauffähige Wertschöpfung
Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen
Autor: Sauer, A.; Miehe, R.; Hölzle K.
Erscheinungsjahr: 2026
Mit dem Open-Access-Handbuch „Kreislauffähige Wertschöpfung: Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen“ liegt ein kompakter Überblick über zentrale Aspekte der kreislauffähigen Wertschöpfung vor. Das Handbuch richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger und bietet neben Grundlagenwissen auch praxisnahe Handlungsempfehlungen. Die Publikation beleuchtet unter anderem zirkuläre Geschäftsmodelle, Technologien und Produktentwicklung sowie gesellschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen. Ergänzt wird das Handbuch durch interaktive Formate wie Videos und ein Webgame, die den Wissenstransfer anschaulich unterstützen. Der digitale Download ist kostenlos verfügbar; die Druckversion erscheint am 10. Juli 2026.
Titel: Forschung für KI-integrierende Wertschöpfung
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Autor: BMFTR / PTKA
Erscheinungsjahr: 2026
KI-integrierende Wertschöpfung ist ein zentrales Handlungsfeld im Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Referat T21). Im Mittelpunkt steht die Entwicklung intelligenter Wertschöpfungssysteme, in denen Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität stärkt. Eingebettet in Produkte, Maschinen, Anlagen, Prozesse, Produktionssysteme und Dienstleistungen erweitert KI die Wahrnehmungs-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit und unterstützt den Menschen bei komplexen Aufgaben entlang der gesamten Wertschöpfung. KI eröffnet neue Potenziale für Produktivität, Qualität, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu autonomen und adaptiven Lösungen trägt sie dazu bei, Wertschöpfungsprozesse effizienter, flexibler und nachhaltiger zu gestalten. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige, skalierbare und robuste KI-Lösungen sowie eine durchgängige Datenbasis und die intelligente Vernetzung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette. Die Forschung in diesem Handlungsfeld entwickelt die notwendigen technologischen Grundlagen und schafft die Voraussetzungen für den vertrauenswürdigen, nachhaltigen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der industriellen Praxis. Dabei werden innovative KI-Anwendungen gemeinsam mit Unternehmen entwickelt, unter realen Bedingungen erprobt und in die industrielle Anwendung überführt – insbesondere auch in mittelständisch geprägten Strukturen. KI-integrierende Wertschöpfung stärkt die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Die Forschung leistet damit einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Wertschöpfung, technologischer Wettbewerbsfähigkeit und digitaler Souveränität.

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