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Resilienz in agilen Produktionsnetzwerken (ResiNet)

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Fördermaßnahme: Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke im turbulenten Umfeld - Aufbau von Resilienz in produzierenden Unternehmen (Resipro)

Laufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2027

Förderkennzeichen: 02J23C120, 02J23C121, 02J23C122, 02J23C123, 02J23C125

Webseite
Vernetzte Strategien schaffen Resilienz im produzierenden Mittelstand. Vernetzte Strategien schaffen Resilienz im produzierenden Mittelstand.

Forschungsziel:

Verknüpft werden Daten, Plattformfunktionen mit ERP-Instrumenten und Cockpits zur Vorausschau mit agilen Methoden der Organisationsentwicklung, wie teilautonomem Arbeiten und übergreifenden Task Forces. Integriert werden dabei retrospektive Erkenntnisse und kontinuierliche Lerneffekte. Die FuE-Arbeiten setzen den Wertschöpfungsausschnitt bewusst auf jeweils ein Lieferanten- und ein Kundenunternehmen als Tandem. Im Gegensatz zu einem Design aus nur einer einzigen Wertschöpfungskette können so in den Anwendungsszenarien für größere, mittelständische und kleine Unternehmen die Bedingungen und bilateralen Erfolgsfaktoren für Resilienz auf technischer, organisationaler und personeller Ebene genauer erforscht und optimale Lösungen gemeinsam mit Sozialpartnern abgeleitet werden.

Ansprechperson Projektkoordination

Jessica Mack
+49 711 970-2287
jessica.mack@iao.fraunhofer.de

Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Stefan Kuntz
+49 721 608-24628
stefan.kuntz@kit.edu

Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.

Detaillierte Projektbeschreibung

Motivation
Unternehmen des Maschinenbaus und KMU der Kunststoffverarbeitung erforschen unter ihren spezifischen Rahmenbedingungen, wie in globalen Krisen und Störereignissen Resilienz durch vernetzte Produktions- und Organisationsstrategien im Netzwerk zu steigern ist. Für die Projektpartner ist dabei nicht nur eine Maßnahme zur Resilienzentwicklung sinnvoll, sondern es werden spezifische Resilienzmaßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen für eine durchgängige Umsetzung ergriffen. Sie verknüpfen gezielt die sozialen und technischen Teilsysteme und sind auf die zeitlichen Phasen Antizipation, Abfederung und Adaption ausgerichtet.

Ziele und Vorgehen
Verknüpft werden Daten, Plattformfunktionen mit ERP-Instrumenten und Cockpits zur Vorausschau mit agilen Methoden der Organisationsentwicklung, wie teilautonomem Arbeiten und übergreifenden Task Forces. Integriert werden dabei retrospektive Erkenntnisse und kontinuierliche Lerneffekte. Die FuE-Arbeiten setzen den Wertschöpfungsausschnitt bewusst auf jeweils ein Lieferanten- und ein Kundenunternehmen als Tandem. Im Gegensatz zu einem Design aus nur einer einzigen Wertschöpfungskette können so in den Anwendungsszenarien für größere, mittelständische und kleine Unternehmen die Bedingungen und bilateralen Erfolgsfaktoren für Resilienz auf technischer, organisationaler und personeller Ebene genauer erforscht und optimale Lösungen gemeinsam mit Sozialpartnern abgeleitet werden.

Innovation und Perspektiven
Mit zuverlässigen Informationen können die Netzwerkpartner strategisch abgestimmt und vertrauensvoll handeln, mit einer zeitnahen Sicht auf Optionen und Prioritäten. Mit den Tools werden Engpassfaktoren identifiziert und überwunden, der flexible Einsatz von Ressourcen und Beschäftigten als Stellhebel der Resilienz wird möglich. Projektergebnisse werden zielgruppenorientiert aufbereitet und in mehrschichtigen Formaten vermittelt. Planspiele oder Schulungen im Future Work Lab Stuttgart stellen den Transfer in die Wirtschaft sicher.

Projektpartner
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
  • HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG
  • ifakt GmbH
  • RF Plast GmbH
  • WITTENSTEIN SE
Publikationen
Titel: Forschung für resiliente Produktions- und Wertschöpfungsnetzwerke
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Autor: Projekt Resipro
Erscheinungsjahr: 2026
In diesem Video stellen wir die Förderbekanntmachung „Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke im turbulenten Umfeld – Aufbau von Resilienz in produzierenden Unternehmen (Resipro)“ vor. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, denen produzierende Unternehmen und ihre Wertschöpfungsnetzwerke in einem zunehmend dynamischen und unsicheren Umfeld begegnen, sowie die Ansätze, mit denen ihre Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann.
Titel: Handbuch Kreislauffähige Wertschöpfung
Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen
Autor: Sauer, A.; Miehe, R.; Hölzle K.
Erscheinungsjahr: 2026
Mit dem Open-Access-Handbuch „Kreislauffähige Wertschöpfung: Schlüsselkonzepte, Technologien, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen“ liegt ein kompakter Überblick über zentrale Aspekte der kreislauffähigen Wertschöpfung vor. Das Handbuch richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ebenso wie an interessierte Bürgerinnen und Bürger und bietet neben Grundlagenwissen auch praxisnahe Handlungsempfehlungen. Die Publikation beleuchtet unter anderem zirkuläre Geschäftsmodelle, Technologien und Produktentwicklung sowie gesellschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen. Ergänzt wird das Handbuch durch interaktive Formate wie Videos und ein Webgame, die den Wissenstransfer anschaulich unterstützen. Der digitale Download ist kostenlos verfügbar; die Druckversion erscheint am 10. Juli 2026.
Titel: Forschung für KI-integrierende Wertschöpfung
Video des BMFTR-YouTube-Fachkanals Innopuls
Autor: BMFTR / PTKA
Erscheinungsjahr: 2026
KI-integrierende Wertschöpfung ist ein zentrales Handlungsfeld im Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Referat T21). Im Mittelpunkt steht die Entwicklung intelligenter Wertschöpfungssysteme, in denen Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität stärkt. Eingebettet in Produkte, Maschinen, Anlagen, Prozesse, Produktionssysteme und Dienstleistungen erweitert KI die Wahrnehmungs-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit und unterstützt den Menschen bei komplexen Aufgaben entlang der gesamten Wertschöpfung. KI eröffnet neue Potenziale für Produktivität, Qualität, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu autonomen und adaptiven Lösungen trägt sie dazu bei, Wertschöpfungsprozesse effizienter, flexibler und nachhaltiger zu gestalten. Voraussetzung dafür sind leistungsfähige, skalierbare und robuste KI-Lösungen sowie eine durchgängige Datenbasis und die intelligente Vernetzung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette. Die Forschung in diesem Handlungsfeld entwickelt die notwendigen technologischen Grundlagen und schafft die Voraussetzungen für den vertrauenswürdigen, nachhaltigen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der industriellen Praxis. Dabei werden innovative KI-Anwendungen gemeinsam mit Unternehmen entwickelt, unter realen Bedingungen erprobt und in die industrielle Anwendung überführt – insbesondere auch in mittelständisch geprägten Strukturen. KI-integrierende Wertschöpfung stärkt die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Die Forschung leistet damit einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Wertschöpfung, technologischer Wettbewerbsfähigkeit und digitaler Souveränität.

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