Resilienzförderung: Branchenübergreifende Ansätze für Unternehmen (resiRAUM)
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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)
Förderkennzeichen: 02L24C130, 02L24C131, 02L24C132, 02L24C133, 02L24C134
Forschungsziel:
Ziel des Forschungsprojekts resiRAUM ist die Integration und Weiterentwicklung etablierter Modelle zu einem multidimensionalen Resilienzansatz, der verschiedene Ebenen, individuell, teambezogen, organisational und auch das Unternehmensumfeld, miteinander verbindet. Um dieses Ziel zu erreichen, wird zunächst ein systematisches Resilienzverständnis erarbeitet, das bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Anforderungen der Unternehmen integriert. Auf dieser Grundlage entstehen ein KI-gestütztes Diagnosetool und eine Simulationsumgebung, mit deren Hilfe Risiken analysiert, Szenarien zur Krisenbewältigung und Transformation entwickelt und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können. Ergänzend werden modulare KI-gestützte Weiterbildungen und Lernumgebungen konzipiert, die Wissen und Handlungskompetenz im Umgang mit Veränderungen gezielt fördern. Die Lösungen werden im Gesundheits- und Tourismussektor, Handwerk und Maschinenbau erprobt und evaluiert.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Prof. Henning Duderstadt +49 521 96655-147
henning.duderstadt@fh-mittelstand.de
Ansprechperson bei PTKA
Dr. Albena Spangenberg
+49 721 608-22943
albena.spangenberg@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Die Widerstandsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gegen Herausforderungen wie Strom- und Lieferausfälle ist entscheidend für ihren langfristigen Erfolg. Bislang fehlen jedoch branchenübergreifende integrierte Konzepte, die speziell darauf abzielen, die Resilienz dieser Unternehmen systematisch zu fördern. Um dies zu erreichen, wird ein innovativer Ansatz benötigt, der es ermöglicht, die Resilienz von KMU präzise zu diagnostizieren, zu simulieren und gezielt zu fördern.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts resiRAUM ist die Integration und Weiterentwicklung etablierter Modelle zu einem multidimensionalen Resilienzansatz, der verschiedene Ebenen, individuell, teambezogen, organisational und auch das Unternehmensumfeld, miteinander verbindet. Um dieses Ziel zu erreichen, wird zunächst ein systematisches Resilienzverständnis erarbeitet, das bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Anforderungen der Unternehmen integriert. Auf dieser Grundlage entstehen ein KI-gestütztes Diagnosetool und eine Simulationsumgebung, mit deren Hilfe Risiken analysiert, Szenarien zur Krisenbewältigung und Transformation entwickelt und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden können. Ergänzend werden modulare KI-gestützte Weiterbildungen und Lernumgebungen konzipiert, die Wissen und Handlungskompetenz im Umgang mit Veränderungen gezielt fördern. Die Lösungen werden im Gesundheits- und Tourismussektor, Handwerk und Maschinenbau erprobt und evaluiert.
Innovationen und Perspektiven
Bei Erfolg werden KMU verschiedener Branchen potenzielle Risiken frühzeitig erkennen sowie gezielt und handlungssicher darauf reagieren können. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen wird die Krisenbewältigung branchenübergreifend antizipiert, identifiziert und systematisch optimiert, wodurch negative Auswirkungen auf Unternehmen und Belegschaft reduziert werden. Die entwickelten Ansätze sind branchenübergreifend übertragbar.
- Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
- Hochschule Esslingen
- MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG
- Stiftung Mittelstand-Gesellschaft-Verantwortung
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