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Serviceorientierte Wertschöpfung (SOW)

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Forschungsziel: Ziel des Forschungsvorhabens SOW ist es, die Gestaltungsprinzipien serviceorientierter Wertschöpfung verständlich zu machen. Als Endprodukte werden ein formal-generisches Wertschöpfungsmodell und ein flankierendes Set von Methoden für Modellierung und Gestaltung neuer Konstellationen serviceorientierter Leistungsangebote angestrebt. Damit können Chancen und Risiken solcher Angebote früh in der Entwicklung simuliert werden. Kosten und Nutzen serviceorientierter Multi-Akteurs-Angebote werden für alle beteiligten Stakeholder besser prognostizierbar. Empfehlungen für die Gestaltung vernetzter Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskonfigurationen können abgeleitet werden.

Ansprechperson Projektkoordination


Ansprechperson bei PTKA

Dr. Katharina Arnold
+49 721 608-25152
katharina.arnold@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
Wie können für neuartige Dienstleistungen in Stadt und Land Aufwendungen und Erträge kalkuliert, erzielt und in neuen Leistungskooperationen fair verteilt werden? Durch neue Bedarfe, wie beispielsweise Individualisierung, Virtualisierung und Nachhaltigkeit, sind zunehmend kontextsensitive, nutzwertorientierte Leistungsbündel gefragt. In diesen können Produkte und Dienstleistungen, physische und digitale Elemente nahtlos zusammenwirken. Um solche Leistungsbündel zu kreieren, zuverlässig und wirtschaftlich zu erbringen, sind neue Formen der Zusammenarbeit über die Grenzen von traditionellen Anbietern und Sektoren hinweg erforderlich. Der Aufbau von Wertschöpfungssystemen in einer Balance von Kooperation und Wettbewerb sowie die nachhaltige Steuerung verteilter Wertschöpfung werden zu relevanten Wettbewerbsfaktoren.

Projektziel
Ziel des Forschungsvorhabens SOW ist es, die Gestaltungsprinzipien serviceorientierter Wertschöpfung verständlich zu machen. Als Endprodukte werden ein formal-generisches Wertschöpfungsmodell und ein flankierendes Set von Methoden für Modellierung und Gestaltung neuer Konstellationen serviceorientierter Leistungsangebote angestrebt. Damit können Chancen und Risiken solcher Angebote früh in der Entwicklung simuliert werden. Kosten und Nutzen serviceorientierter Multi-Akteurs-Angebote werden für alle beteiligten Stakeholder besser prognostizierbar. Empfehlungen für die Gestaltung vernetzter Geschäftsmodelle und Wertschöpfungskonfigurationen können abgeleitet werden.

Vorgehensweise
Das SOW-Konsortium erarbeitet mit unterschiedlichen Wirtschaftsakteuren und drei Forschungsorganisationen eine vorausschauende Gestaltung und Bewertung von neuen Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und Partnerschaften. Input- und Outputfaktoren sowie Wirkprinzipien zur Beschreibung serviceorientierter Wertschöpfung werden gesammelt, bewertet und in einem Rahmenkonzept abgebildet. Dieses wird stufenweise in ein formal-mathematisches Metamodell zur Beschreibung von Beziehungen und Abhängigkeiten wert-schöpfender Elemente überführt. Eine Anleitung zur Anwendung des Modells sowie ergänzende Methoden und Vorgehensweisen zur Gestaltung serviceorientierter Leistungsangebote in Multi-Akteurs-Konstellationen werden erarbeitet. Das Metamodell wird in vier unterschiedlichen Anwendungsfällen, beispielsweise für Public-Private-Partnership Mobilität im ländlichen Raum oder für zertifizierte Wertschöpfungspartnerschaften in der Medizin, getestet und durch Domänen-Metamodelle sowie fallspezifische Modellierungen ergänzt.

Ergebnisse und Anwendungspotenzial
Die entstehenden Modelle und flankierenden Methoden werden als Open Source veröffentlicht und stehen so der Allgemeinheit zur Verfügung Sie können von Unternehmen, von Forschungseinrichtungen oder auch von Intermediären genutzt werden. Anwender profitieren von Erkenntnisgewinnen zu Wirkprinzipien, Bewertung und Gestaltung neuartiger Leistungsoptionen in serviceorientierten vernetzten Wertschöpfungssystemen.

Projektpartner
  • CIRP GmbH
  • DERICHS u KONERTZ Projektmanagement GmbH
  • Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V.
  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
  • Omobi GmbH
  • Universität Stuttgart
Publikationen
Titel: SOW_Innovationen für datenbasierte Wertschöpfung
Akronym: SOW
Autor: Langes, B.; Peters, C.; Boes, A.; Leimeister, J.
Herausgeber: Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V
Veröffentlicht im Jahr: 2023
In diesem Buch erkunden wir die spannende Welt der internetbasierten Dienstleistungen im industriellen Kontext, einschließlich des Einsatzes von Virtual- und Augmented-Reality-Technologien. Wir gewinnen Einblicke in die Vorteile und Anwendungen dieser Technologien sowie die Herausforderungen und Chancen, die sie für Unternehmen verschiedener Größen bzw. Branchen und Forschungseinrichtungen bieten. Insgesamt wurden 13 interdisziplinäre Verbundprojekte mit breitgefächerten Anwendungsfällen vom BMBF im Rahmen der Förderrichtlinie „Internetbasierte Dienstleistungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen (Smart Services)“ gefördert. In diesem förderrichtlinienübergreifenden Abschlussband werden nun die Ergebnisse dieser Verbundprojekte vorgestellt.
Veranstaltungen

Titel: SOW_Hannover Messe - BMBF-Stand

Datum: 22-04-2024 09:00:54 - 26-04-2024 18:00:54

Ort: Hannover

Vom 22. bis 26. April 2024 zeigt die Hannover Messe technologische Trends und Innovationen, die die industrielle Transformation vorantreiben. Unter dem Motto „Die Chancenplattform. Hier beginnt Transformation“ präsentiert das BMBF in der „Future Hub“, Halle 2, Stand A28, wegweisende Exponate. Diese stammen aus Projekten und Initiativen, die zu den vier Schwerpunktthemen „Zukunft der Wertschöpfung“, „Zukunftstechnologien“, „Innovationen und Transfer“ sowie „Zukunftsenergien“ gefördert wurden. Aus dem Forschungsprogramm „Zukunft der Wertschöpfung“ ist ein Highlight die Präsentation eines einheitlichen Datenmodells durch den Zusammenschluss der Projekte CyberTech und DiNaPro. Es ermöglicht die durchgängige Erfassung umweltrelevanter Daten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, sodass Nachhaltigkeit ab der ersten Phase der Produktentwicklung berücksichtigt wird. Unterstützung bieten hierbei innovative digitale Assistenzsysteme. Ebenso spannend ist das vom SOW-Projekt entwickelte praxisnahe Set an Methoden- und Softwarewerkzeugen, das die detaillierte Erfassung, Analyse und Simulation von Wertschöpfungsnetzwerken ermöglicht. Unternehmensspezifische Fragestellungen werden abgebildet, bewertet und ausgewählt, um strategische Entscheidungen zu treffen und vernetzte Wertschöpfung zu realisieren. Ein weiterer Höhepunkt ist das TechnoHyb-Projekt, das nachhaltigere Produktionsmethoden und die zirkuläre Nutzung von Ressourcen erforscht. Anhand der Verknüpfung von flexiblen Ladestationen mit Flugwindkraftanlagen demonstriert das Projekt, wie eine unabhängige und mobile Ladeinfrastruktur aussehen könnte.

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