Teamresilienz durch Reflexion und gemeinsame mentale Modelle mittels Improvisation und spielbasiertem Lernen (TRIAL1)
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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)
Förderkennzeichen: 02L24C080, 02L24C081, 02L24C082, 02L24C084, 02L24C085, 02L24C086
Forschungsziel:
Ziel des Forschungsprojekts TRIAL1 ist die Veränderung des Arbeitshandelns im Unternehmensalltag und der Aufbau von Fähigkeiten, die in jeder Krisensituation greifen. Dazu werden Erfahrungen aus Teams in Hochleistungsbereichen wie Feuerwehr, Rettungsdiensten oder Leistungssport analysiert und in Teams produzierender Unternehmen transferiert. Entwickelt wird ein Werkzeugkasten mit Improvisationstrainings, spielbasierten Lerneinheiten und Co-Creation-Workshops, die in den Unternehmen erprobt und evaluiert werden. In der Umgestaltungsphase werden in den Unternehmen neue Formen der Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit partizipativ entwickelt, prototypisch bei Anwendungspartnern umgesetzt und validiert.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Heike Menzel
+49 721 608-31479
heike.menzel@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Teamresilienz ist mehr als die Summe individueller Resilienzen. Sie entsteht durch dynamische Interaktionen, gemeinsame Werte und eingeübte Prozesse, in der Resilienzforschung als „gemeinsame mentale Modelle“ bezeichnet. Das Forschungsprojekt TRIAL versteht die Entwicklung von Teamresilienz als strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen, die in krisenanfälligen Kontexten wiederholt mit abrupten, intensiven Störungen konfrontiert sind. Die Integration resilienzförderlicher Arbeitsformen in die betriebliche Arbeitsorganisation ist eine zentrale Voraussetzung, um organisationale Anpassungsfähigkeit und Handlungsfähigkeit unter volatilen Bedingungen nachhaltig zu sichern.
Ziele und Vorgehen
Ziel des Forschungsprojekts TRIAL1 ist die Veränderung des Arbeitshandelns im Unternehmensalltag und der Aufbau von Fähigkeiten, die in jeder Krisensituation greifen. Dazu werden Erfahrungen aus Teams in Hochleistungsbereichen wie Feuerwehr, Rettungsdiensten oder Leistungssport analysiert und in Teams produzierender Unternehmen transferiert. Entwickelt wird ein Werkzeugkasten mit Improvisationstrainings, spielbasierten Lerneinheiten und Co-Creation-Workshops, die in den Unternehmen erprobt und evaluiert werden. In der Umgestaltungsphase werden in den Unternehmen neue Formen der Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit partizipativ entwickelt, prototypisch bei Anwendungspartnern umgesetzt und validiert.
Innovationen und Perspektiven
Das Projekt baut ein Wissensnetzwerk aus den beteiligten betrieblichen und den Hochleistungsteams auf, das den wechselseitigen Austausch von Good Practices ermöglicht. Durch den beidseitigen Erfahrungstransfer und die Trainings entstehen in den Unternehmen resilienzförderliche Arbeitsroutinen und Heuristiken. Die erprobten Trainings und spielbasierten Lerneinheiten stehen im Anschluss zum Transfer in weitere Unternehmen zur Verfügung und tragen zur Sicherung von Handlungsfähigkeit bei Krisen bei.
- ATB Arbeit, Technik und Bildung gemeinnützige GmbH
- CPT Präzisionstechnik GmbH
- HGS GmbH
- Technische Universität Dresden
- ToPAS GmbH Technologieorientierte Partikel-, Analysen- und Sensortechnik
- TRUMPF Sachsen GmbH
Ihre Favoriten
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