Verbundpojekt: Sicherung und Transfer von Erfahrungswissen zur Resilienzsteigerung durch Künstliche Intelligenz (STARK3)
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Fördermaßnahme: Arbeitshandeln für Kreativität, Innovation und resiliente Wertschöpfung (AKIRes)
Förderkennzeichen: 02L24C140, 02L24C141, 02L24C142, 02L24C143, 02L24C144
Forschungsziel:
Das Forschungsprojekt STARK3 entwickelt und erprobt einen ganzheitlichen, KI-gestützten Systemansatz zur Sicherung, Aufbereitung und Weitergabe von Erfahrungswissen in KMU. Ein zu erarbeitendes, Chatbot-basiertes Assistenzsystem, der sogenannte STARK-Buddy, wird als moderierende Instanz für Wissenstransferprozesse entlang konkreter Anwendungsszenarien im Mitarbeiterlebenszyklus konzipiert. Dieser umfasst die Phasen Einarbeitung, Rollenwechsel und Austritt. Flankiert wird dies durch Change-Management-Maßnahmen mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion und KI-Kompetenz. Die Erkenntnisse münden in einen interaktiven Praxisleitfaden mit Toolbox zur KI-gestützten Erfahrungssicherung für mehr Resilienz in KMU.
Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ansprechperson Projektkoordination
Ansprechperson bei PTKA
Dipl.-Ing. Heike Menzel
+49 721 608-31479
heike.menzel@kit.edu
Pflichtveröffentlichung: Nach Abschluss des Projekts finden Sie unter Angabe der oben genannten Förderkennzeichen (FKZ) oder unter Angabe des Projektakronyms unter www.tib.eu/de die detaillierte Pflichtveröffentlichung.
Motivation
Infolge des demografischen Wandels steht Deutschland vor einem tiefgreifenden Generationswechsel. In den nächsten zehn Jahren scheiden rund 20 Millionen Erwerbstätige aus dem Berufsleben aus, während nur etwa 12,5 Millionen jüngere Arbeitskräfte nachrücken. Dieser strukturelle Umbruch gefährdet die Verfügbarkeit von erfolgskritischem Erfahrungswissen, insbesondere in KMU, die stark auf informelle Wissensbestände angewiesen sind. Ein soziotechnischer Innovationsansatz, der arbeitswissenschaftliche Methoden mit KI-Technologie verbindet, erschließt Potenziale zur Bewahrung impliziten Erfahrungswissens.
Ziele und Vorgehen
Das Forschungsprojekt STARK3 entwickelt und erprobt einen ganzheitlichen, KI-gestützten Systemansatz zur Sicherung, Aufbereitung und Weitergabe von Erfahrungswissen in KMU. Ein zu erarbeitendes, Chatbot-basiertes Assistenzsystem, der sogenannte STARK-Buddy, wird als moderierende Instanz für Wissenstransferprozesse entlang konkreter Anwendungsszenarien im Mitarbeiterlebenszyklus konzipiert. Dieser umfasst die Phasen Einarbeitung, Rollenwechsel und Austritt. Flankiert wird dies durch Change-Management-Maßnahmen mit Fokus auf Mensch-Maschine-Interaktion und KI-Kompetenz. Die Erkenntnisse münden in einen interaktiven Praxisleitfaden mit Toolbox zur KI-gestützten Erfahrungssicherung für mehr Resilienz in KMU.
Innovationen und Perspektiven
STARK3 versteht Wissensmanagement als Schlüsselfaktor organisationaler Resilienz, interdisziplinär, praxisnah und beteiligungsorientiert. KI, Psychologie und Management fließen zusammen. Die Einbindung von KMU der Metallindustrie und die anschließende Wirkungsanalyse stellen die Praxisrelevanz sicher. Die Übertragbarkeit auf andere Branchen erfolgt durch die Integration von Partnernetzwerken sowie eines interdisziplinären Beirats. STARK adressiert somit aktuelle Herausforderungen der Fachkräftesicherung, digitalen Transformation und Wissensarbeit gleichermaßen.
- BSP Business and Law School - Hochschule für Management und Recht GmbH
- FBT Feinblechtechnik GmbH
- Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung eingetragener Verein
- Harms & Wende GmbH & Co. KG
- Technische Universität Berlin
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