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Virtuelle Arbeitsgestaltung & Technologien für Innovationen im Strukturwandel (ViSAAR)

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Schlagwort: Innovationen für strukturschwache Regionen

Fördermaßnahme: REGION.innovativ: Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Laufzeit: 01.05.2021 - 31.07.2024
Webseite
ViSAAR - Demonstrator Remote Inbetriebnahme ViSAAR - Demonstrator Remote Inbetriebnahme

Forschungsziel: Das Forschungsprojekts ViSAAR will, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in strukturschwachen Regionen durch innovative organisatorische und digitale Lösungen im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens zukunftsfähig aufzustellen. Dieses Handlungsfeld ist für viele Unternehmen und Beschäftigte von strategischen Bedeutung. Informationen zu REGION.innovativ: https://www.innovation-strukturwandel.de/strukturwandel/de/innovation-strukturwandel/region-innovativ/region-innovativ_node.html

Ansprechperson Projektkoordination

Dr. Volker Hielscher
+49 681 95424-14
hielscher@iso-institut.de

Ansprechperson bei PTKA

Dr. Albena Spangenberg
+49 721 608-22943
albena.spangenberg@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemlage
Manche Regionen, wie etwa das Saarland, sind vom Strukturwandel sowie vom demografischen Wandel besonders stark betroffen. Die Leistungs-, Anpassungs- und Innovationsfähigkeit gerade in industriellen und produktionsnahen Betrieben ist dabei eng verbunden mit der wirtschaftlichen Prosperität und der Attraktivität der Region als Wirtschaftsstandort und Lebensumfeld. Wie können daher durch innovative Arbeitsgestaltung Impulse für die Zukunftsfähigkeit industrieller Unternehmen sowie für das regionale Umfeld gewonnen werden? Welche Rolle können digitale Technologien für eine solche Strategie spielen? Mit Blick auf die Digitalisierung geht es darum, “humanzentrierte” Ansätze gegenüber rein “technikzentrierten” Szenarien zu unterstützen und zugleich Impulse für einen regionalen Strukturwandel freizusetzen.

Ziel
Ziel des Forschungsprojekts ViSAAR ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in strukturschwachen Regionen durch innovative organisatorische und digitale Lösungen im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens zukunftsfähig aufzustellen. Auch jenseits der Corona-Krise ist dieses Handlungsfeld für viele Unternehmen und Beschäftigte von einer strategischen Bedeutung.

Vorgehensweise
Als Handlungsfelder stehen dabei virtuelle Führung, virtuelle Kollaboration, virtuelle Mobilität, virtuelle Produktion und virtuelles Coaching im Vordergrund. Dabei wird auf das Feld der produktionsnahen Unternehmen fokussiert, welche im Vergleich zu Dienstleistungsanbietern einer höheren und bisher ungelösten Komplexität in der Virtualisierung unterliegen. Mit den Unternehmen werden Modelle Guter Praxis entwickelt, erprobt und in einen Regelbetrieb überführt. Die Umsetzung im Betrieb erfolgt in vier Phasen: Von der Bestandsaufnahme zur Konzeption bis hin zur prototypischen Erprobung, bevor in der Bilanzierung was vorgenommen wird. Innerhalb der Region ist der Projektverbund mit den Unternehmenspartnern der Nukleus für ein Innovationsnetzwerk, das einen Erfahrungsaustausch zur Projektumsetzung, zu Virtualisierungsstrategien sowie zur Transformation der Arbeit realisiert.

Ergebnis und Anwendungspotenzial
Zielgruppen der Ergebnisverwertung sind Unternehmen aus der Region sowie Akteure und Multiplikatoren in Verbänden. Als Ergebnis entstehen betriebliche Leuchtturmprojekte, welche über ein Transferkonzept als Innovationsfeld in der Region verankert werden. Die Erkenntnisse zur Virtualisierung werden u. a. über Transferveranstaltungen, ein Handbuch zur virtuellen industriellen Arbeitsgestaltung, Publikationen sowie über Branchenverbände in eine regionale und überregionale wissenschaftliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Verwertung gebracht.

Projektpartner
  • Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (ISO)
  • ZeMA - Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gemeinnützige GmbH
  • WOLL MASCHINENBAU GmbH
  • August-Wilhelm-Scheer Institut für digitale Produkte und Prozesse gGmbH
  • NetComSolutions GmbH
  • ISL Group Management GmbH
  • WALOR Stahlbau und Montage Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • Debusmann GmbH
  • Greencells GmbH
  • saarland.innovation&standort e.V.(saar.is)

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