KI öffnet neue Türen für Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit – für Produktion, Dienstleistung und Arbeit
Mit aktuell zwei laufenden Förderrichtlinien im Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ wird über Verbundprojekte die anwendungsnahe Entwicklung von KI-Lösungen für den Praxistransfer in Industrie, Handwerk und Handel beschleunigt:
- Die Richtlinie ‚Innovative Produktionssysteme durch Kl-lntegration (InProKI)‘ verfolgt das Ziel, mit produktivitätssteigernden KI-Anwendungen Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation entstehen zu lassen.
- Die Richtlinie ‚KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI)‘ unterstützt den ressourcenschonenden Einsatz von KI mit niedrigen Entwicklungsrisiken, um KI-Fähigkeiten passgenau bereitzustellen.
Dazu meint Bundesforschungsministerin Dorothee Bär: „Wir adressieren mit unserer KI-Offensive nicht nur die Industrie, sondern gezielt auch kleine und mittlere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, auch das Handwerk. Es ist Zeit, das große Potential des innovativen Mittelstandes zu heben. KI kann Ressourcen schonen und innovative Lösungen voranbringen.“
Daten, Industrial AI und interoperable Datenräume sind längst mehr als technologische Visionen – sie sind entscheidende Faktoren für Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Resilienz der Industrie. Das unterstrichen auch Bundeskanzler Friedrich Merz, die Bundesforschungsministerin Bär, und die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, bei Ihren Standbesuchen auf der Hannover Messe. Daher ist eine der Schlüsseltechnologien im Fokus der Hightech Agenda Deutschland künstliche Intelligenz (KI).
Dem trägt das aktualisierte Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ durch das neue Handlungsfeld „KI-integrierende Wertschöpfung“ Rechnung. Es setzt den Rahmen für die Entwicklung vertrauenswürdiger, nachhaltiger und verantwortungsvoller KI-Anwendungen, insbesondere im Mittelstand.
Das Fachprogramm wurde auf die Ziele der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) ausgerichtet. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Transfer von Forschungsergebnissen in die unternehmerische Praxis, die Programmatik bleibt unverändert. Das neue Handlungsfeld „KI-integrierende Wertschöpfung“ ergänzt die drei Handlungsfelder „Kreislauffähige Wertschöpfung“, „Resiliente Wertschöpfung“ und „Datenorientierte Wertschöpfung“.
Pünktlich zur Hannover Messe 2026 ist die zweite Neuauflage der Programmbroschüre des Fachprogramms „Zukunft der Wertschöpfung“ erschienen.

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Weitere Informationen
„Richtlinie Innovative Produktionssysteme durch Kl-lntegration (InProKI)“
‚„Richtlinie KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI)“
Fachprogramm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“
Hightech Agenda Deutschland (HTAD)
HTAD „Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI)“