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Mehrzieloptimierte und durchgängig automatisierte Bauteilentwicklung für additive Fertigungsverfahren im Produktentstehungsprozess (OptiAMix)

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Additiv gefertigte QR-Codes als fertigungsintegrierte Maßnahme zur Bauteilmarkierung Additiv gefertigte QR-Codes als fertigungsintegrierte Maßnahme zur Bauteilmarkierung

Forschungsziel: Das Ziel des Verbundprojekts OptiAMix war die Entwicklung von Konstruktionsmethoden für additiv gefertigte Bauteile. Diese konstruktionsunterstützende Softwarewerkzeuge erlauben eine geeignete Auslegung von Bauteilen, die verschiedene Anforderungen, wie die Belastbarkeit, die Kosten und den Fertigungsaufwand, im Vorfeld gewichtet und automatisch berücksichtigt. Es stehen nach Ende des Projektes nun Softwarewerkzeuge bereit, mit denen die automatisierte Gestaltung von additiv gefertigten Bauteilen kosten-, nachbearbeitungs- und belastungsgerecht erfolgen kann. Dies verkürzt die Konstruktionszeiten erheblich. Die neuen Methoden erlauben den Konstrukteurinnen und Konstrukteuren bereits im frühen Entwicklungsstadium, den effizienten Einsatz von additiven Fertigungsverfahren zu planen. Die Anwendung der Ergebnisse auf weitere Branchen, wie beispielsweise die Medizintechnik, ist möglich.

Ansprechperson Projektkoordination

Dr. Michael Euler
+49 5244 402-4232
michael.euler@wp-kemper.de

Ansprechperson bei PTKA

Dipl.-Ing. Stefan Scherr
+49 721 608-25286
stefan.scherr@kit.edu

Detaillierte Projektbeschreibung

Problemstellung
In der additiven Fertigung werden Bauteile schichtweise und ohne aufwendige Werkzeuge hergestellt. Aufgrund dieser Vorteile wecken die additiven Fertigungsverfahren zunehmend Interesse bei Industrie und Forschung, wie in der Luft- und Raumfahrttechnik. Limitierende Faktoren, wie das Fehlen von entsprechender Software für den Produktentstehungsprozess (PEP) sowie Methoden zur erfolgreichen Integration der additiven Fertigung im Unternehmen, schränken eine Verbreitung ein. Um die additiven Verfahren zu etablieren, müssen die Wirtschaftlichkeit sowie die Zuverlässigkeit durch eine ganzheitliche, digitale Unterstützung bereits im Produktentstehungsprozess berücksichtigt werden.

Projektziel
Das Ziel des Verbundprojekts OptiAMix war die Entwicklung von Konstruktionsmethoden für additiv gefertigte Bauteile. Die konstruktionsunterstützende Softwarewerkzeuge erlauben eine geeignete Auslegung von Bauteilen, die verschiedene Anforderungen, wie die Belastbarkeit, die Kosten und den Fertigungsaufwand, im Vorfeld gewichtet und automatisch berücksichtigen.

Vorgehensweise
Hierbei wurde der gesamte Ablauf des PEP betrachtet. Dazu wurden Methoden und Werkzeuge zur strategischen Bauteilauswahl, -gestaltung und zur Ermittlung bauteilorientierter mechanischer Kennwerte, wie die Festigkeit und Oberflächenbeschaffenheit, entwickelt. Weiter wurden optimierte Konstruktionsregeln methodisch und experimentell fundiert erarbeitet sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Unternehmensbereiche und der Produktschutz unterstützt. Eine Überprüfung der Projektergebnisse erfolgte anhand von Demonstratoren aus den Bereichen Automobiltechnik, Lebensmitteltechnik sowie dem Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau.

Ergebnis und Anwendungspotenzial
Bei erfolgreicher Umsetzung stehen nach Ende des Projektes Softwarewerkzeuge bereit, mit denen die automatisierte Gestaltung von additiv gefertigten Bauteilen kosten-, nachbearbeitungs- und belastungsgerecht erfolgen kann. Dies verkürzt die Konstruktionszeiten erheblich. Die neuen Methoden erlauben den Konstrukteurinnen und Konstrukteuren bereits im frühen Entwicklungsstadium, den effizienten Einsatz von additiven Fertigungsverfahren zu planen. Die Anwendung der Ergebnisse auf weitere Branchen, wie beispielsweise die Medizintechnik, ist möglich.

Projektpartner
  • EDAG Engineering AG
  • Hirschvogel Umformtechnik GmbH
  • INTES - Ingenieurgesellschaft für technische Software mbH
  • Krause DiMaTec GmbH
  • Universität Paderborn
  • WP Kemper GmbH
Publikationen
Titel: Deutschland druckt dreidimensional (OptiAMix)
Akronym: OptiAMix
Autor: BMBF / Projektträger Karlsruhe
Herausgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Veröffentlicht im Jahr: 2019
Von der Hüftprothese über Windflügel bis zu Flugzeugturbinen – die Vielfalt an möglichen Anwendungen des industriellen 3D-Drucks ist beinahe grenzenlos. Jedoch stecken die Technologien für die sogenannte additive Fertigung vielfach noch in den Kinderschuhen. Die in der Broschüre vorgestellten Forschungsaktivitäten basieren auf den beiden Rahmenprogrammen „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ und „Vom Material zur Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Als Projektergebnisse werden neue Methoden, Werkzeuge, Verfahren, Anlagen, Materialien, Richtlinien, Leitfäden und Konzepte für die industrielle Einführung der additiven Fertigung erarbeitet. Die Erprobung der Ergebnisse erfolgt an konkreten Demonstratoren in Pilotbereichen mit Referenzcharakter. Die Möglichkeiten der internationalen Kooperation werden ebenfalls dargestellt.
Titel: Industrielle Einführung der additiven Fertigung (OptiAMix)
Akronym: OptiAMix
Autor: Büsching, J.; Brandis, R.; Kruse, A.; Jahnke, U.; Koch, R.
Herausgeber: wt Werkstattstechnik online Jahrgang 108 (2018) H. 6, Seite 413 ff.
Verlag: Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG, Düsseldorf Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG, Düsseldorf
Veröffentlicht im Jahr: 2018
Die Einführung der additiven Fertigung als industrielles Fertigungsverfahren stellt Unternehmen aufgrund der weitreichenden Unterschiede zu konventionellen Verfahren vor außergewöhnliche Herausforderungen. Die Adaption etablierter Vorgehensweisen für die additive Fertigung ist jedoch möglich, wie der Artikel zeigt. Durch weitere Vertiefung der Methoden zur Bauteilkennzeichnung, Bauteilauswahl und Prozessintegration im weiteren Verlauf des Forschungsprojekts wird schlussendlich eine Software zur mehrzieloptimierten Bauteilgestaltung angestrebt.
Titel: Mehrzieloptimierte und durchgängig automatisierte Bauteilentwicklung für Additive Fertigungsverfahren im Produktentstehungsprozess (OptiAMix)
Akronym: OptiAMix
Autor: Koch, R.; Gräßler, I.; Zimmer, D.; Tröster, T.
Herausgeber: Koch, R.; Gräßler, I.; Zimmer, D.; Tröster, T.
Verlag: Shaker Verlag GmbH, Düren Shaker Verlag GmbH, Düren
Veröffentlicht im Jahr: 2021
Die Abschlussveröffentlichung des Verbundprojekts OptiAMix beschreibt die Entwicklung von Konstruktionsmethoden für additiv gefertigte Bauteile. Die erarbeiteten konstruktionsunterstützende Softwarewerkzeuge erlauben eine geeignete Auslegung von Bauteilen, die verschiedene Anforderungen, wie die Belastbarkeit, die Kosten und den Fertigungsaufwand, im Vorfeld gewichtet und automatisch berücksichtigen. Hierbei wurde der gesamte Ablauf des Produktentstehungsprozesses betrachtet. Dazu wurden Methoden und Werkzeuge zur strategischen Bauteilauswahl, -gestaltung und zur Ermittlung bauteilorientierter mechanischer Kennwerte, wie die Festigkeit und Oberflächenbeschaffenheit, entwickelt. Weiter wurden optimierte Konstruktionsregeln methodisch und experimentell fundiert erarbeitet sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Unternehmensbereiche und der Produktschutz unterstützt. Eine Überprüfung der Projektergebnisse erfolgte anhand von Demonstratoren aus den Bereichen Automobiltechnik, Lebensmitteltechnik sowie dem Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau.

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